2.10.26 Finn |  Gottes Liebe

2.10.26 Finn | Gottes Liebe

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Hast du eine Offenbarung über die Liebe Gottes? Also, dass Gott uns liebt ist den meisten hoffentlich bewusst, aber so eine konkrete, erfahrene Offenbarung über seine Liebe für dich? Warum das so wichtig ist hören wird heute von unserem Pastor Finn.

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Wir befinden uns in einer Predigt-Serie und wir haben dafür einen Vers genutzt,

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den wir die letzten Wochen jede Woche wieder angeschaut haben und wir werden

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ihn auch diese Woche noch einmal anschauen.

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Wir sind im Epheserbrief und wenn du deine Bibel dabei hast,

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kannst du sie gerne aufschlagen oder da vorne mitlesen.

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Paulus sagt da, ich bete darum, dass Gott, der Gott unseres Herrn Jesus Christus,

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der Vater, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört, euch den Geist der Weisheit

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und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennenlernt.

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Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung

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Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares

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Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören und mit was

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für einer überwältigenden großen Kraft er uns, den Glaubenden, am Werk ist.

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Wir reden in den letzten drei Wochen über den Epheserbrief und haben uns nur

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oder fast ausschließlich mit der ersten Hälfte beschäftigt.

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Wenn du den Epheserbrief nicht kennst, dann musst du wissen,

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dass im ersten Teil des Epheserbriefs Gott nur über die Segnungen spricht,

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über den Zuspruch spricht, über die Gnade an sich spricht, die darin vorhanden ist.

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Und in dem Teil 4 bis 6, also den letzten drei Kapiteln, da geht es so ein bisschen.

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Darum, welches Leben daraus folgen sollte. Also stell dir das vor,

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wie ein Baby, das Baby kriegt am Anfang alles, oder?

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Das kriegt das Anziehen und das Essen und die körperliche Nähe,

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das Baby kriegt erstmal bedingungslos alles, oder?

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Und dann irgendwann merkst du so, ja, jetzt ist das Kind so alt genug,

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irgendwie, du spürst richtig, es möchte erzogen werden.

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Irgendwie schmeißt es mit dem Essen überall rum, haut andere Kinder.

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Und das geht immer weiter, dass du dann anfängst, das Kind zu formen, ja?

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Bis hin, dass deine Kinder irgendwann mal die Geschirrspülmaschine ausräumen

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und immer selbstständiger werden, weil aber etwas Fundamentlegend war und zwar

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die bedingungslose Liebe und Annahme der Eltern. Ja, oder?

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Das würden wir sagen, ist mal eine gesunde Handhabe und ähnlich ist das hier

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auch, ein bisschen anders vielleicht und doch ist es hier ähnlich.

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Und Paulus betet ein Gebet.

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Er betet hier, wir sind noch in der ersten Hälfte, er betet darum,

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dass wir den Geist der Weisheit und Offenbarung bekommen, damit wir ihn,

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Gott, immer besser kennenlernen.

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Ich weiß nicht, was du dir vorstellst, was der Heilige Geist so tut.

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Reden wir gerne über Prophetie, über Heilung, über Befreiung,

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alles richtig, alles super, finde ich ganz toll. Ich war diese Woche auf einer

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Konferenz, ich habe gesehen, wie Leute frei geworden sind, ich konnte Leuten

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Propheten stehen, Hammer, macht richtig viel Spaß, solltest du dringend ausprobieren.

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Aber es gibt viel mehr Dinge, die der Geist Gottes tut und vielleicht viel grundlegende

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und vorangestellte Dinge. Und zwar eine Sache ist, er erzählt dir und erklärt dir, wer Jesus ist.

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Sagst du, Finn, also ich weiß, wer Jesus ist. Das ist der Grund,

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warum ich Christ geworden bin. Ja, das ist gut.

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Das ist gut, dass du das verstanden hast und ich auch. Und trotzdem werden wir

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sehen, dass es dort ein Wirken des Geistes gibt, das in einer expandierenden

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Weise Gott und Christus in dir groß machen möchte.

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Und das passiert eben durch Weisheit und Offenbarung.

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Und Offenbarung ist etwas, das kannst du nicht machen, das kannst du nur von

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Gott empfangen. Da kannst du so viel studieren, wie du willst.

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Du wirst diese Offenbarung nicht bekommen, wenn der Geist Gottes sie nicht in dir wirkt.

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Das macht es manchmal ein bisschen schwierig für uns im Dialog,

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weil auch die Moslems sagen, komm mal zu mir in die Moschee,

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zieh mal deine Schuhe aus, dann wirst du das schon spüren.

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Und auch wir sagen auf die eine oder andere Art und Weise, komm mal in den Gottesdienst,

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öffne mal dein Herz und bete mal, dann wirst du das schon spüren.

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Ich würde behaupten, die Früchte sind doch relativ unterschiedlich dieser Religion,

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aber da ist etwas in unserem Glauben, das du eben nicht machen,

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sondern nur empfangen kannst, egal wie sehr du dich anstrengst.

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Bitte verstehe mich nicht falsch, du kannst dich unter dem Apfelbaum so stellen,

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mit deinen Armen offen und die Apfel auffangen oder fünf Meter daneben und nebenbei

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am Handy scrollen, dann wirst du sehr wahrscheinlich weniger Äpfel fangen,

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wenn der oben dir die runterwirft.

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Das heißt, wir können schon aktiv mitwirken in dem Offenbarungsempfang.

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Und doch will ich dich mal fragen, wann hast du zuletzt Gott gebeten,

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dass er, nehmen wir nochmal hier die zweite Formulierung, der dir die Augen

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deines Herzens öffnet, dass du sehen kannst.

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Nicht, dass du es checkst. Ich habe es alles verstanden. Wer würde denn sagen,

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also ich habe Gott verstanden.

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Komm gerne vorbei in meine Veranstaltung. Ich erkläre dir Gott mal kurz.

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Das sagt ja keiner, sondern da ist eine Dimension von übernatürlichem Verstehen,

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das in einer gewissen Art und Weise unerklärbar ist.

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Unerklärbar geht das überhaupt? Ja, es gibt eine geistliche Kausalität,

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die wahr ist, auch wenn sie nicht verstanden wird. So ein bisschen wie du und ich und dein Handy.

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Vielleicht verstehst du dein Handy auch aber ganz ehrlich, ich verstehe nicht wie,

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dieses Teil funktioniert, ich habe keine Ahnung Alter, dass das mit einem Satelliten

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und wie das, dass ich hier reinrede und paar tausend Kilometer jemand anders

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was hört ich weiß nicht wie das funktioniert, aber ich weiß es funktioniert,

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ja kann jemand mir das erklären, so nebenbei, vielleicht ja so hier und da kann

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man schon die Technik durchdringen aber ich würde sagen, die meisten von uns

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könnten das nicht in der Tiefe, Tiefe, Tiefe, Tiefe erklären,

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wie alles ganz genau funktioniert und doch funktioniert es und wir gehen wie

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selbstverständlich davon aus.

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Und da gibt es eine Dimension von innerer Überzeugung, von selbstverständlichem

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Wissen, das Gott uns schenken möchte.

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Und ich weiß nicht, ich habe dich

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immer wieder eingeladen, dass wir dafür beten. Darum bete ich, sagt er.

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Darf ich dich fragen, wie viel du in den letzten Wochen, wir sind ja schon länger

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in diesem Text dran, darum gebetet hast?

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Einfach, dass Gott dir Erkenntnis gibt. Einfach, dass Gott dir Offenbarung gibt.

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Ich glaube, das ist einfach dran. Vielleicht musst du noch mal kurz deine Augen

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schließen und einfach sagen, Herr, hier bin ich.

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Bitte schenk mir doch Erkenntnis. Bitte schenk mir doch den Geist der Weisheit

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und Offenbarung deiner selbst.

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Öffne doch meine Herzensaugen her. Irgendwie sind die bei mir noch verklebt.

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Mach das doch gerade jetzt.

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Es muss auch gar nicht lange sein, aber bleib noch kurz an diesem Moment.

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Ich wollte dir noch eine Sache so zurufen.

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Dein Leben, von diesem Ort her zu denken, wo du jetzt gerade bist,

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vor dem Thron Gottes, vielleicht auf dem Schoß des Vaters, das ist das, wofür wir leben.

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Jeden Moment meines Lebens denke ich von diesem Ort aus. Jeder Gedanke denke

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ich oder ich visualisiere das so.

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Ich bin vor dem Thron Gottes. Ich bin bei ihm. Jeder Moment meines Lebens.

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Und das ist auch irgendwann, hast du dich dran gewöhnt. Das klingt ein bisschen kompliziert.

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Aber stell dir vor, alles was du bist und wer du bist, was du denkst,

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was dich beschäftigt, geht aus diesem Ort hervor.

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Okay, Jesus, ich bete für Gnade für mich zum Reden und für uns alle,

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dass wir heute Morgen Gnade haben, von dir Offenbarung zu empfangen.

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Vor allen Dingen über deine Liebe, Herr. Amen.

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Ja, ich wusste nicht, wie ich die Predigt nennen sollte, deswegen habe ich sie

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einfach Gottes Liebe genannt.

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Das war so, ich wusste, das wird später Thema, ihr werdet das sehen.

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Aber ich wusste einmal nicht, was ich machen soll, deswegen habe ich das einfach

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so genannt. Ist kein toller Titel, die Technik muss ich noch einen besseren ausdenken.

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Aber ich, ja, das ist ein Megatitel, aber ist jetzt nicht so reißerisch oder irgendwie so.

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Ich fand es signifikant, einfach das zu spüren. Ich teile nicht immer,

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was die Predigt ist. Oder eigentlich weiß das Lobpreisteam und so,

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die wissen nicht, was ich predige. Und trotzdem merkst du heute,

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da ist ein Faden von dem, was Gott tun möchte.

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Ich lese uns mal den Predigtext vor, ja.

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Epheser 3, ihr merkt, wir sind langsam vorgeschritten. Kapitel 1,

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Kapitel 2, Kapitel 3, die Verse 14 bis 19.

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Da sagt Paulus, noch einmal, wenn ich mir das alles vor Augen halte,

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kann ich nicht anders als anbetend vor dem Vater niederzuknien.

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Er, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde ihr Dasein verdankt und der

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unerschöpflich Reiches an Macht und Herrlichkeit, gebe euch durch seinen Geist

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innere Kraft und Stärke.

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Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt

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und dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.

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Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem

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Volk gehören, die Liebe Christi in all ihren Dimensionen zu erfassen,

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in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe, in ihrer Tiefe.

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Ja, ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über allen

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Verstand hinausreicht und dass ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen

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Fülle des Lebens erfüllt werdet,

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das bei Gott zu finden ist.

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Ich will das nur, bevor wir reingehen, hier gleich mal highlighten. Seht ihr das?

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Damit ihr seine Liebe versteht, die über allen Verstand hinausreicht.

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Merkste selber, Paulus, das macht keinen Sinn.

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Du sollst etwas verstehen, was nicht zu verstehen ist. Hä?

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So, Paulus, okay? So merkst du selber, das macht nicht so viel Sinn.

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Nein, er redet nicht von intellektuellem Ergreifen, sondern er redet,

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und das sehen wir ja, Vergangenheit, Kontext, von einem übernatürlichen,

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geistlichen Erfassen im Glauben.

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Also, ihr habt es nochmal, wir sind jetzt noch im Zuspruch.

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Und vielleicht hier ganz wichtig, das ist der Höhepunkt des Zuspruchs.

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Ab Kapitel 4, das geht ein paar Verse hier nach dem dritten los,

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da fängt die Ohrfeigensitzung an. Nee, ganz so schlimm ist es nicht.

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Aber Paulus ist doch ziemlich deutlich und er wird dann sehr,

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sehr ermahnend. Also er startet mir rein und sagt, deswegen,

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weil das alles so ist, werde ich dich jetzt ermahnen.

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Und jetzt gehen wir rein, sagen die Streamer ja, in den Text und schauen mal, was hier so dran ist.

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Also, und das ist für mich hier mit grundlegend, wenn ich mir das alles vor

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Augen halte, kann ich nicht anders, als an Beten vor dem Vater niederzuknien.

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Seine Reaktion auf all diesen Zuspruch, auf all diesen Segen,

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auf all diese Gnade, auf all diese Liebe von Gott ist was?

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Sagen, danke, nett mein Alter, servus, wir sehen uns demnächst.

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Nein, da ist etwas, das Paulus nicht anders kann, als seine Knie zu beugen und

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das ist, darum beuge ich meine Knie, heißt es in der Elberfelder,

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hier wird es gleich nochmal anders wiedergegeben, anbetend niederzuknien.

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Ich weiß nicht, ob du das weißt, Niederknien hat in der Bibel eine Bedeutung.

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Wir kennen das eher so klassisch von ich binde meinen Schuh zu oder oh,

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da steht ja eine Frau vor mir, Heiratsantrag, sowas, da kennen wir Niederknien

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irgendwie, aber sonst ist das unserer Kultur doch recht fern.

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Denn hier heißt es zum Beispiel im Psalm 95, Vers 6, kommt, lasst uns anbetend,

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und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer.

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Da ist in der körperlichen Haltung eine Aussage.

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Und das verstehen wir alle, weil wenn ein Mann vor einer Frau so kniet,

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dann muss der nicht mehr viel sagen. Alle wissen, ah...

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Der wollte ihr die Schuhe zu binden. Nee, sondern der wollte die Fragen,

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hey, kannst du dir vorstellen, den Rest von unserer Zeit hier auf der Erde miteinander zu verbringen?

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So, da ist etwas in der Aussage, aber für unsere Kultur doch eher untypisch,

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das Hinknien, ja, jetzt bist du vielleicht ein frommer Bibelchrist,

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der das schon ganz lange kennt, aber es bedeutet Anbetung, es bedeutet,

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sich hier vor Gott zu beugen.

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Ich weiß nicht, ob du schon mal an einem Punkt warst in deinem Leben,

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wo du mit Händen und Füßen reden musstest.

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Vielleicht hast du mal irgendwann dich mit jemandem unterhalten müssen und die

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Sprache hat nicht mehr ausgereicht. Man hat irgendwie keine Worte gefunden.

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Vielleicht, weil du die Sprache des anderen nicht konntest oder der deine nicht

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oder ihr gegenseitig, eure Sprachen halt nicht.

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Und du hast irgendwie versucht mit, you know, you know with a bottle and trinken.

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Ja, du hast irgendwie versucht, dich zu verständigen.

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Ich weiß nicht, ob das hier so der ganz klassische Fall war,

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aber hier gibt es eine Dimension im Glauben, die Paulus anspricht.

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Er sagt, ich weiß gar nicht mehr, was ich sagen soll. Es gibt nur noch eine

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Reaktion auf das Gehörte.

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Ihm fehlen die Worte, um auszudrücken, was eigentlich gesagt werden müsste.

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Und seine Reaktion ist, er kniet sich hin und er findet damit irgendwie auch seinen Platz.

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Sich hinzuknien bedeutet, sich zu demütigen, bedeutet, sich unterzuordnen, bedeutet anzubeten.

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Ja, ich weiß nicht, was das für ein Gefühl für dich wäre, wenn du dich auf einmal

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vor einer Person hinknien müsstest. Alle wissen, das ist irgendwie eine unterlegene

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Position, die so ein bisschen unangenehm ist.

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Stell dir vor, da sind zwei Leute, die gegeneinander Krieg führen und dann muss

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der eine König vor dem anderen so niederknien.

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Ja, was sagt er damit? Der sagt eigentlich, der muss gar nichts sagen,

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der kriegt seine Zähne nicht auseinander. Der sagt, ich habe verloren,

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du hast gewonnen und ich finde es total blöd.

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Bei uns ist das ein bisschen anders. Wir knien uns auch vor dem König hin und sagen, du bist der Typ.

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Du bist, wow, ich, ich, wow.

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Paulus sagt, ich wow, ich knie mich mal hin.

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Ich finde meinen Platz. Ich bete dich an, weil ich erkannt habe,

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wie groß du bist, wie kostbar du bist.

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Und ich will dich, vielleicht warst du letzte Woche nicht da,

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aber für alle, die da waren, letzte Woche ging es darum, dass die Gnade etwas

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in uns auslöst, dass wir uns verändern wollen, dass wir verändert werden.

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Da ist gar nicht mal in erster Linie eine Forderung Gottes, sondern da ist etwas,

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dass die Gnade Gottes in uns auslöst, dass die Liebe Gottes in uns auslöst.

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Und hier ist einer der Punkte, der Reaktion ist, man kniet sich einfach mal hin.

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Ich weiß nicht, ob du das schon mal gemacht hast, aber ich weiß noch,

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als ich in der Bibelschule war, ich habe das so gelesen, da knien sich auch

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Leute hin, passiert im Alten Testament euer gar mal.

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Und dann war ich eines Abends so unterwegs und es war schon richtig spät und

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dunkel und dachte ich, komm, ich probiere das mal aus. Weißt du,

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im Gottesdienst ist ja das eine, was du machst, aber das hier,

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Leute, ist ja nicht das echte. Das echte geistliche Leben findet nicht in diesen

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Räumen stand, sondern bei dir zu Hause im Alltag.

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Naja, auf jeden Fall, ich war so unterwegs und ich lief so nach Hause und ich

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dachte irgendwie hinknien.

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Ja, dachte ich auch. Und dann habe ich auch gelesen, manche Leute fallen auf

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ihr Angesicht. Dachte ich, ja, okay, ich kann da jetzt nicht so viel mit anfangen.

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Aber ich dachte, ich probiere das mal aus. Und ich war mitten auf so einem großen Hof.

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Habe ich mich einfach hingekniet. Dachte ich, ach, ich lege noch einen drauf.

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Habe ich mich einfach hingelegt.

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Du stehst 200 Meter weg, siehst Finn, liegt da mit seinem Kopf auf der Erde. Einfach so rum.

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Ich habe es mal ausprobiert. Ich habe nicht so viel dabei gefühlt.

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Ja, verhältnismäßig unangenehm war. Ich bin dann wieder aufgestanden, weitergegangen.

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Viel fuhr mein Bibelschulleiter mit dem Fahrrad so an mir vorbei.

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Was machst du denn da? Ich so, äh, ja, wie erklärst du das jetzt, oder?

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Ich so, weiß nicht, wir haben in der Bibel gelesen, dass Leute,

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die fromm sind, sowas machen. Ich dachte, ich probiere das auch mal aus.

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Und ich will dir das sagen, vielleicht bist du an diesem Ort,

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wo du auch gerade sagst, boah, also so überwältigt wie Paulus bin ich jetzt gerade nicht.

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Darf ich dir einen Tipp geben, wenn wir, wenn wir Bibel lesen,

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grundsätzlich Dinge, die da stehen, mal auszuprobieren, würde ich dir empfehlen.

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Weil auch wenn du Paulus anschaust, auch dieses, ne, ich kann nicht anders, heißt es hier.

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Ja, da denken wir gerne, ich kann nicht anders, ich bin so überwältigt von Emotionen.

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Weiß ich nicht, das interpretieren wir da gerade rein. Es kann auch einfach

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sein, dass Paulus sagt, aufgrund dessen, was ich verstanden habe,

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welche Offenbarung in mir wohnt, ich kann nicht anders.

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Die einzige Option ist es, hier mich richtig zu positionieren.

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Ich weiß, wen ich vor mir habe. Ich knie mich hin, ich bete an,

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ich ordne mich ein und unter.

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Ich weiß nicht, was deine Reaktion auf diese Liebe, auf diese Gnade ist,

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aber ich will dich mal so ganz plump fragen, wann hast du das letzte Mal vor Gott gekniet?

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Oder hast du überhaupt schon mal vor Gott gekniet?

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Hast du das schon mal gemacht? Ich würde dir das nahlegen. Probier das mal aus.

16:50

Ich weiß, ich fühle es gar nicht so sehr. Ja, vielleicht bist du so einer.

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Ich bin so überwältigt von der Liebe, ich kann nicht anders und du bist schon

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halb auf dem Boden. Ja, herzlichen Glückwunsch.

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Aber vielleicht bist du auch so, ja, die Gnade, die Liebe, ja,

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das ist schon auch alles irgendwie gut. Ich verstehe auch das irgendwie richtig.

17:08

Hey, hier mal eine Einladung, beug doch mal deine Knie.

17:13

Schau mal, was mit dir passiert. Und wisst ihr was? Es ist so wichtig,

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diesen Punkt noch mal kurz. Ich weiß, ihr sagt, warum, Junge?

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Wie oft willst du noch über Knie reden?

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Ja, ich muss da noch kurz bleiben, weil es so wichtig ist zu verstehen,

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dass ohne diesen Punkt, den Paulus hier macht, kannst du nicht weiterlesen.

17:31

Und du kannst nicht weiterlesen, weil solange du nicht an diesen Ort der Anbetung,

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diesen Ort der Hingabe, diesen Ort der Anerkennung Gottes in deinem Leben gekommen

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bist, wird alles, was danach kommt gleich, Kapitel 4, Kapitel 5,

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Kapitel 6, wirst du nicht leben können.

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Weil du immer noch dann liest, oh Gott, er wartet was von mir.

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Weil du noch nicht dich untergeordnet hast.

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Weil du noch nicht anerkannt hast, dass er die höchste Instant ist.

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Weil du noch nicht gesagt hast, okay, du bist mein Zentrum. Du hast vorher noch

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gesagt, ja, klingt irgendwie gut.

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Ich nehme den Segen ohne die angemessene Antwort.

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Und weißt du was? Wenn wir erleben, dass die Anforderungen Gottes und die Ansprüche

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Gottes an unser Leben zum Krampf werden, wo es nur noch ein Kampf ist und du bist, was?

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Ich muss spenden und was, ich darf nicht meine Sexualität einfach frei ausleben,

18:17

nee, das darfst du nicht wenn du Jesus nachfolgen möchtest, ist verboten ja,

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weißt du, was du dann machen musst,

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identifizieren du stehst gerade du bist nicht auf deinen Knien und weißt du,

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wenn diese Momente herausfordernd sind, wo wir mit Geboten, mit moralischen

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Dingen in unserem Leben, die Gott an uns heranträgt wirsteln,

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wisst ihr, was wir dann machen müssen einen Schritt zurück auf deine Knie.

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Auf deine Knie. Und du erkennst an. Was erkennst du an in deinen Knien?

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Du sagst, Herr, ich habe vergessen, mit wem ich es gerade zu tun habe. Es tut mir leid.

18:50

Ich habe vergessen, dass du dein Leben für mich am Kreuz gegeben hast.

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Ich habe vergessen, dass du mich überschüttet und über, über,

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überschüttet hast mit deinem Segen, mit deiner Liebe, mit deiner Annahme.

19:00

Sorry, ich habe es vergessen. Ich dachte irgendwie, ich weiß es besser.

19:04

Und du musst einfach zurückgehen und dich hinknien. Das tut manchmal ein bisschen

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weh. Ist manchmal ein bisschen unangenehm. Aber weißt du was?

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Wenn du Christ bist, dann wirst du das vielleicht irgendwie festhalten können.

19:15

Manchmal wird sich ja sagen, ja, ich will jetzt die Liebe Gottes so fühlen.

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Weißt du was? Manchmal muss man sich blind hinknien und wird dann erst sehend.

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Manchmal musst du dich entscheiden zu sagen, ich, eigentlich,

19:25

ich weiß, ich fühle es jetzt gerade gar nicht. Ich mag es überhaupt nicht,

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dass da so ein Anspruch ist auf meinem Leben.

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Aber ich weiß, dass Gott recht hat. Ich weiß und habe diese Offenbarung,

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diesen Glauben in mir. Nee, Gott ist derjenige welcher.

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Ich knie mich hin, ich lasse los, auch wenn ich es gerade nicht fühle,

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auch wenn ich es gerade nicht verstehe, ich gebe mich hin. Und ich glaube,

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gerade in diesen Momenten, da werden wir sehend.

19:50

Da verstehen wir Dinge, die vorher nicht zu verstehen waren.

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Probier das doch mal aus. Sagst du, das macht doch gar keinen Sinn. Probier es mal aus.

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Knie dich mal hin. Im Glauben, nicht als Pilates-Übung. Nee,

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nee, ich wollte schon länger mal an mich stretchen. Nee, nee.

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Ich habe das in der Zeitung, das mache ich auch immer mal wieder.

20:09

Das Erste, was ich morgens mache, Decke weg und ich gehe sofort auf meine Knie.

20:12

Nicht immer, aber immer wieder.

20:14

Das ist ziemlich anstrengend, das ist nervig. Also ich mag morgens erstmal so

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sitzen und Kaffee und langsam.

20:18

Aber manchmal merke ich, oh, heute ist ein Tag, den muss ich gleich auf meinen

20:22

Knien beginnen und nicht erst in die Waagerechte.

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Senkrechte, Waagerechte ist richtig. Nee, Senkrechte, Waagerechte.

20:30

Das Nichtstehen beginnen. Ja, ihr merkt, in Mathe habe ich gut aufgepasst. Okay.

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So, zu der Text hat noch ein bisschen mehr. Wir gehen da mal rein.

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Er ist derjenige, der jeder Familie, jeder Mensch, er verdankt sein Dasein, verdankt er Gott.

20:47

Und da ist eine unerschöpfliche Reichtum an Macht und an Herrlichkeit,

20:53

die er uns jetzt hier ganz wichtig, die möchte Gott uns gerne geben,

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damit wir an unserem inneren Menschen, heißt es in anderen Übersetzungen, gestärkt werden.

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Leute, da durch diese Zusprüche, durch diese Dinge, da wünscht sich Gott,

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dass etwas mit uns passiert.

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Er möchte gerne, dass diese Stärke, innerer Mensch, meint jetzt nicht nur deinen

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Geist, sondern auch deine Seele, meint deinen inneren Menschen,

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dass du gestärkt wirst, dass du gekräftigt wirst.

21:20

Und ich weiß nicht, wenn du dich so rumguckst mal in der Welt,

21:24

ich habe mal hier und da, habe ich jetzt von Influencern irgendwie in der letzten

21:27

Zeit so ein bisschen was mitbekommen, die sind so dermaßen fertig, diese Leute.

21:31

Und weißt du, was interessant ist? Das sagen die auch über sich selber.

21:33

Die sind richtig kaputt.

21:35

Psychisch kaputt, mental kaputt, Vergangenheit kaputt, hoffnungslos,

21:40

perspektivlos, depressiv.

21:43

Und weißt du was? Ich glaube, dass dieser Jesus eigentlich den Anspruch hat,

21:46

all den Menschen auf der Welt, die so kaputt sind, zu kommen mit seiner Liebe

21:51

und sie innerlich aufzubauen und zu stärken.

21:54

Ich weiß ja nicht, wenn du dich so umguckst in deinem Umfeld,

21:57

ich kenne so viele Menschen und jetzt kann ich so machen, heute ein bisschen

22:01

spitzer, Freund. Ich kenne so viele Christen, die sagen, oh ja,

22:03

bei mir ist auch so schwer.

22:05

Und da ist immer nur schlimm. Und bitte versteh mich nicht falsch,

22:07

es kann doch auch mal hart sein als Christ. Alles gut.

22:10

Aber wenn du immer nur deine Lebensmelodie Moll ist, ja, äh,

22:15

äh, äh, äh, ja, also weiß ich auch nicht.

22:18

Ja, wenn du mir dann von Jesus erzählen würdest, würde ich auch nicht Christ

22:20

werden wollen. So, wow. Du bist mit dem Jesus, Bro.

22:24

Weiß ich nicht so genau. Aber ich glaube, da ist etwas Und Leute,

22:28

kann ich dich ermutigen, hör die Predigten nochmal, lies die Texte nochmal,

22:32

damit wir diese Dinge in uns aufnehmen, dass wir sie lernen,

22:36

weil ich glaube, durch diese Dinge...

22:39

Der Geist Gottes in uns Leben und Kraft und Stärke bringen möchte.

22:44

Ich weiß ja nicht, wie du dein Leben gerne verbringen möchtest,

22:47

aber überleg mal, Paulus sagt, ich bin schwach und doch bin ich so stark.

22:52

Wie kann er das? Ja, weil da ein Geist ist, der in ihm Kraft und Stärke wirkt,

22:57

trotz schwacher Phasen, trotz herausfordernder Situation. Ist das nicht erstrebenswert?

23:02

Und dann sagt er weiter, mein Gebet ist es, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt.

23:10

Da kommt nochmal dieser Offenbarungsgedanke mit. Also du hast ja auch nicht

23:13

eine Tür aufgemacht in deinem Herzen, sondern ein Bild, das Gott in einer ganz,

23:17

ganz tiefen Weise in deinem Leben ankommt und das ihr in der Liebe verwurzelt

23:23

und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.

23:25

Und hier werden zwei Bilder eingeführt und auch wieder hier das Liebe und darauf

23:29

spitzt sich das jetzt alles zu.

23:31

Liebe soll eine Pflanze sein. Ja, ich weiß nicht, ob du dich so gut mit Botanik

23:36

auskennst. Ich kenne mich nicht so gut aus, aber eine Sache habe ich verstanden.

23:38

Aus den Wurzeln kommt die Energy und der Halt.

23:43

Die Wurzel ist wichtig, damit die Blume nicht umfällt. Super.

23:47

Und die Wurzel ist wichtig, damit du dein Wasser kriegst und deine Mineralstoffe

23:51

oder Ballast, dein Protein, was braucht ein Pflanzen so.

23:55

Das, was du zum Leben brauchst. Ihr versteht schon, worauf ich hinaus will.

23:57

Und ich glaube, hier ist es wichtig, da ist etwas, wenn du und ich in der Liebe

24:02

Gottes gegründet sind, dass eine Kraft fließt.

24:07

Eine Kraft in dein Leben kommt. Und es ist hier wichtig, es ist zentral.

24:12

Es ist nicht das Dach, es ist auch nicht die erste Etage, auch nicht dein Balkon,

24:17

nicht dein Wintergarten.

24:18

Es ist hier, guck nochmal, es ist fundamentgebend, es ist grundlegend, es ist das Erste.

24:24

Deswegen fängt er auch an mit Kapitel 1, 2, 3, Zuspruch, Ermutigung,

24:29

Gnade, Liebe. Und Leute, wenn du das nicht verinnerlicht hast,

24:33

dann wird Jesus nachfolgen echt stabil unangenehm. Ich kann dir das einfach nur sagen.

24:36

Dann wirst du die ganze Zeit in so einem religiösen Hamsterrad stecken,

24:40

wo du dich die ganze Zeit fragst, ist das genug?

24:42

Hat das schon ausgerechnet? Liebt Gott mich wirklich?

24:46

Wisst ihr was? Hier soll ich euch mal was erzählen. Wenn du hier neu in die

24:49

Gemeinde kommst und du bist Christ.

24:53

Dann darfst du ein Jahr, mal so über den Daumen, ja, darfst du nicht mitarbeiten.

24:59

Weißt du, warum wir das machen? Da würden alle Pastoren rund um mich herum,

25:03

die sagen, bist du bescheuert, das kannst du nicht machen.

25:05

Du brauchst doch Mitarbeiter, du musst dich ganz schnell reinholen,

25:06

damit die was tun. Und den Frühstücksdienst und Küchendienst und hast du nicht

25:10

und Begrüßung und Molo-Preis. Du brauchst doch mehr Leute und hey Leute,

25:13

wir sind eine kleine Kirche, wir haben auch nicht so viele Leute.

25:15

Aber weißt du, warum wir das machen?

25:17

Um rauszufinden, ob die Person ihr Leben auf Leistung oder auf Gnade gegründet hat.

25:24

Leute kommen und dann kommen die so ein paar Wochen und dann sagen die,

25:26

ja, ich wäre jetzt bereit mitzuarbeiten.

25:29

Und dann sagst du denen so, nee, noch nicht. Ja, ich könnte jetzt Lobpreis machen.

25:34

Ja, komm mal zum Lobpreisabend. Ja, nee, ich wäre jetzt bereit.

25:39

Ich so, ja, komm noch mal mehr an. Und dann merkst du richtig,

25:42

ob diese Leute ihren Wert davon abhängig machen, ob sie etwas geben dürfen oder

25:47

ob sie in dem Wert sein zu dürfen wirklich angekommen sind.

25:50

Bist du wirklich angekommen in der Liebe?

25:53

Bist du wirklich angekommen in der Gnade? Kannst du einfach sein?

25:58

Und du meinst, Leute, sind Leute gekommen und gegangen, auch wegen diesem Thema,

26:03

dann sagst du denen, nee, und du merkst richtig, wie die sagen,

26:06

aber ich habe doch eine tolle Gabe.

26:07

Ich sage, das ist super, dass du eine Gabe hast, das ist mega.

26:11

Aber du möchtest kommen, um deine Gabe auszuleben. Und bitte verstehe mich nicht

26:14

falsch, es ist okay, wenn du deine Gabe ausleben willst, aber es ist nicht das Fundament.

26:20

Du kommst nicht hierher, du darfst nicht Lobpreis machen oder Technik machen

26:23

oder sonst irgendwas machen, um deine Gabe auszuleben, sondern es geht darum,

26:27

dass du Gott anfängst zu dienen mit dem, was du machst.

26:30

Wenn du aber deine Gabe auslebst, um geliebt zu werden, um Anerkennung zu bekommen,

26:35

dann ist das leider das falsche Motiv und wir können das nicht zulassen, weil das ungesund wäre.

26:40

Versteht ihr das? Das ist so wichtig.

26:43

Leute, könnt ihr diesen, das ist das Fundament der Liebe, Liebe verwurzelt.

26:50

Das ist das Main-Ding. Du musst in der Gnade, in der bedingungslosen Annahme verwurzelt sein.

26:56

Und Leute, das ist die Etage. Dann haben wir noch nicht über die Blätter geredet,

27:00

haben wir nicht über die Lüte geredet, haben wir nicht über den ersten Stock

27:05

geredet, haben wir nicht über den zweiten Stock geredet.

27:07

Vielleicht willst du ja ein Hochhaus werden, alles klar, dann geben wir noch

27:09

ganz viele Stockwerke, da gibt es noch mehr, alles klar,

27:12

bin ich bei dir, ja, aber was mit Gehorsam und es ist doch auch mal hart und

27:15

es tut auch mal weh und wir müssen auch leiden, ja, alles richtig,

27:17

alles richtig, hast du recht, stimmt, gibt es auch, ist aber nicht das Erste.

27:23

Ist nicht das Grundlegende, ist nicht die Kraftquelle, sondern sie ist hier

27:30

in der Beziehung mit ihm, ist in der Liebe drin zu sein. Und wisst ihr was?

27:35

Ich wünschte mir so sehr, dass wir eine Angst entwickeln als Christen,

27:39

dass wir sagen, boah, falsche Wurzeln, falsches Fundament, das wollen wir nicht mehr.

27:44

Wir wollen nicht mehr Dinge, die uns diese Liebe berauben oder auch nur das

27:50

Fundament korrumpieren.

27:54

Wie kann man das jetzt feststellen? Jetzt könnte man über ganz viele Dinge reden.

27:56

Ich will nur kurz darüber sprechen, wie es sich anfühlt.

28:00

Es geht nicht darum, es geht ja um Kraft, die wir bekommen und Stärke,

28:06

die wir bekommen durch die Liebe.

28:08

Es geht nicht um Dinge, die Kraft kosten, sondern die Kraft rauben.

28:12

Kennt ihr den Unterschied?

28:13

Manchmal Dinge, etwas kostet Kraft und du warst so, ich bin echt platt, aber das war es wert.

28:18

Und dann gibt es Dinge in unserem Leben, die kosten nicht Kraft, die rauben Kraft.

28:25

Und hinterher bist du alle und du fragst dich eigentlich auch, was habe ich gemacht?

28:30

Wo bin ich hier? Was tue ich? Und kann ich an uns vielleicht appellieren,

28:35

heute zu sagen, ich möchte neu vielleicht sagen wie Luther, ja,

28:38

alles, was mich zu Christus mehr hinzieht, in seine Liebe, das ist gut und alles

28:43

andere ist blöd und das mag ich nicht und ich tue die Wurzeln weg und ich tue

28:47

das falsche Fundament weg.

28:54

Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem

29:00

Volk gehören, die Liebe Christi in all ihren Dimensionen zu erfassen,

29:04

in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe, in ihrer Tiefe.

29:07

Ja, ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht,

29:13

die doch weit über alles Verstehen hinausreicht und dass ihr auf diese Weise

29:18

mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet,

29:22

das bei Gott zu finden ist.

29:28

Mehr und mehr mit der ganzen Fülle erfüllt werdet, die bei Gott zu finden ist.

29:37

Hier wird ein kontinuierlicher Prozess beschrieben, in dem Christen heranwachsen können.

29:45

Und zwar wachsen können in der Liebe Gottes und wachsen können in die Fülle

29:50

und mehr in die Fülle hinein von dem, was in Gott ist.

29:54

Und da ist, hier heißt es, Vers 19, ja, ich bete darum, da ist sonst auch ein Damit da drin.

30:00

Damit ihr heranwachst, gehe ich gleich drauf ein.

30:03

Aber ich glaube, hier nochmal irgendwie festzuhalten, es gibt verschiedene Schlüssel,

30:08

die der Text uns gibt, die zu Wachstum und Heranwachsen in unserem geistlichen Leben führen können.

30:15

Das eine mag Gebet sein, ja, du siehst, der betet recht viel,

30:19

der Paulus für dich ist richtig gut, vielleicht hat er ja, als er damals betete,

30:23

auch schon an dich gedacht,

30:24

wenn nicht, wir beten als Gemeindeleitung für euch, aber es ist auch gut,

30:29

wenn ihr für euch betet, du kannst ganz verrückt auch für dich selber beten,

30:33

ganz verrückte Idee, ja, manche Leute, die kommen ja immer nur für die anderen,

30:36

ja, wer ist so die anderen?

30:37

Ne, keine Handzeichen, es gehen zu viele Hände hoch, aber es gibt immer die,

30:39

Herr, du weißt gerade, was bei dem los ist und meine Kinder und meine Frau und

30:43

dann so alle und man selber könnte sich vergessen.

30:46

Vergiss nicht, du darfst auch ganz verrückte Idee für dich selber Fürbitte machen.

30:50

Du darfst sagen, Herr, übrigens, ich hätte gerne das.

30:52

Es gibt auch Leute, die sagen, nur ich hätte gerne das, Herr,

30:54

und noch danke. Du darfst auch für andere beten, ist auch erlaubt.

30:59

Also die Spannung macht's, Freunde.

31:02

Dann hier natürlich ein Schlüssel ist auch das Studium der Schriften,

31:06

sonst hätte Paulus uns hier keinen Brief geschrieben.

31:09

Zu Timotheus sagt er an einer Stelle, bedenke, was ich dir geschrieben habe

31:13

und Gott wird dir Einsicht geben.

31:15

Ist ja auch eine nice Formel, oder? Oder bedenke, was ich dir geschrieben habe,

31:19

alles klar, ich soll über das Geschriebene nachdenken, und darin wird Gott dir

31:22

Erkenntnis geben. Also bitte denk doch nach.

31:27

Da ist kein Korb für Gehirne da im Eingang, dass du vorher abgibst und hinterher

31:31

wieder aufsammelst. Nee, das kommt mit rein und darf auch voll dabei sein.

31:36

Natürlich Zeit und solche Sachen. Aber ein wichtiger Schlüssel,

31:38

der hier vom Kontext einfach wichtig ist, den ich hervorheben möchte,

31:41

ist zwar das heilige Volk Gottes.

31:45

Da ist eine Dimension im Kollektiv ergreifbar.

31:52

Da ist eine Dimension, dass wir zusammen Gott erkennen, weil er sagt,

31:58

dass wir hier mit allen anderen, die zu Jesus gehören.

32:04

Die Dimensionen der Liebe Christi erfassen. Seid ihr da?

32:09

Zusammen. Das ist immer das Problem, wenn Leute sagen, ich bin alleine unterwegs.

32:13

Die sind oft sehr begrenzt. Du merkst, da ist irgendwie nur so einen kleinen

32:18

süßen grünen Knubbel, aber die Pflanze, die geht einfach nicht richtig auf.

32:21

Du sagst, ja, das ist schon vom Herrn, aber...

32:25

Ganz schön klein für dein Alter, ja, so ist einfach zu wenig und ich glaube hier,

32:29

und das ist ganz wichtig, wenn wir über dieses Zusammenreden,

32:33

ja, wir als Gemeinde zusammen, da geht es ja dann manchmal um so verschiedene

32:37

Perspektiven, ganz wichtig, nicht um verschiedene Versionen,

32:41

also wenn du sagst, ah ja.

32:43

Die Katholiken haben eine Perspektive und die Zeugen Jehovas haben eine Perspektive

32:48

und die Mormonen haben alle eine Perspektive und dann kommt drauf an,

32:51

in welchen Kreisen du unterwegs bist, die Moslems haben auch eine Perspektive.

32:54

Und wir alle haben eine Perspektive. Nein, das ist nicht eine Perspektive,

32:59

heißt ein Blick auf etwas Gleiches. Das sind Versionen.

33:03

Das ist nicht unser Jesus. Das ist eine andere Version von Jesus.

33:08

Und das ist ganz wichtig zu verstehen. Wir reden hier von der gleichen Sache.

33:13

Und manchmal wirst du vielleicht Leute kennenlernen, die sagen,

33:17

ja, also ich glaube, also man kann auch zur Heiligen beten.

33:21

Das findet Jesus auch gut. Und da würde ich sagen, nee, das ist eine andere

33:24

Version, die hat nichts mit unserer Version zu tun.

33:27

Manche würden auch sagen, ah ja, du kannst auch zu Maria beten,

33:30

das ist eine andere Version, die hat nichts mit uns zu tun.

33:34

Manche würden sagen, ah ja, du kannst auch, eigentlich überall ist Gott irgendwie

33:38

ein bisschen drin zu finden. Und ich würde sagen, Gott ist überall zu finden,

33:40

aber nicht überall drinnen zu finden. Versteht ihr den Unterschied?

33:43

Das ist eine andere Version, aber ich glaube, wir brauchen die gleiche Perspektive.

33:48

Und das ist manchmal, vielleicht kennt ihr diese Geschichte von vier blinden Männern.

33:52

Die alle einen Elefant untersuchen und der eine sagt, boah, ein Elefant,

33:55

der ist so richtig pieksig, der andere sagt, nee, nee, der ist so ganz glatt

34:00

und hart, weil er am Stoßzahn steht, der andere sagt, nee, so ein Elefant,

34:03

der ist ganz fest und rund,

34:06

weil er am Bein steht und jeder hat eine verschiedene Perspektive,

34:09

manchmal funktioniert das, manchmal funktioniert das nicht so gut.

34:14

Da ist eine Spannung drin. Aber manchmal fühlen Leute auch Dinge,

34:18

die gar nicht in Jesus drin sind.

34:21

Und trotzdem ist eine Spannung im Erlernen. Ich habe mal ein Video geschaut,

34:24

das hat mir mal jemand geschickt, der Bethel Church nicht so gut fand.

34:26

Und hey du, ich finde jetzt auch nicht alles perfekt. Aber da war ein Video

34:29

von einem Jugendleiter, der hat so gebetet.

34:36

Und hat erzählt, dass Jesus sich bei ihm entschuldigt hatte für das,

34:39

was die Gemeinde ihm angetan hat.

34:42

Und dann waren Leute so richtig angeschossen. So, was? Gott entschuldigt sich

34:45

doch nicht bei dem Typen. So, sag mal, was geht denn ab?

34:49

Also Gott müsste sich niemals entschuldigen.

34:51

Und ich fand es total komisch, dass Gott zu ihm, und er hat erzählt,

34:54

wie Gott sein Herz dadurch geheilt hat, weil er hat so viel Schlimmes in Kirche

34:58

erlebt und Gott entschuldigt sich dafür, was der Leib ihm angetan hatte.

35:02

Und ich war so, boah, weiß ich jetzt nicht so genau, wie ich das so gut finde.

35:06

Es war ganz interessant, weil am selben Tag hat Jesus mir gesagt,

35:09

ich zeig dir mal was. und wir sind in Apostelgeschichte 9 gegangen.

35:12

Und es war ganz interessant. Ich weiß nicht, ob du weißt, dass Paulus hat die

35:15

Christen verfolgt und nicht Jesus.

35:18

Und dann heißt es dort, dass Jesus zu ihm sagt, Saulus, Saulus,

35:22

warum verfolgst du mich?

35:25

Und Jesus sagt, hey, weißt du, ich habe so eine hohe Identifikation mit meinem Leib.

35:30

Das magst du vielleicht nicht verstehen, aber das ist meine Gemeinde und ich

35:33

kann dort reingehen und einer Person begegnen.

35:36

Das heißt nicht, dass er die ganze Verantwortung für die Schuld nimmt Und trotzdem,

35:40

Jesus identifiziert sich in so einem hohen Level mit seinem Leib.

35:44

Ich konnte das aushalten. Anyways.

35:49

Vielleicht ist der Leib auch eher in der Länge, in der Höhe,

35:52

in der Tiefe, in der Breite. Vielleicht ist das Bild von einer Achterbahn besser.

35:57

Dass wir zusammen alle in derselben Achterbahn sitzen und jeder ist gerade an

36:00

einer unterschiedlichen Perspektive. Der eine wird gerade so hochgezogen und

36:03

fragt sich so, boah, ist das noch so, ist das gut oder kann ich noch aussteigen?

36:09

Ja, der andere so, ah, es geht gerade runter. Hilfe! Wie, das geht jetzt auch

36:15

um meine Sexualität? Wie, das geht auch um meine Finanzen?

36:17

Was, du willst, dass ich morgens aufstehe und Bibel lese und bete?

36:21

Sag mal, hackst du sie nicht alle vor acht? Stehe ich gar nicht auf, ja?

36:24

Und der erste streit und der andere ist so im ersten Looping so,

36:26

juhu! Freut sich, weil er den ersten Durchbruch erlebt hat, ja?

36:30

Und der andere in der Kurve hängt da so, bitte her, lass mich hier raus, ja?

36:33

Weil er gerade irgendwelche Herausforderungen hat, ja? Und wir kennen das alle,

36:36

der ein oder andere kotzt zwischendurch. So ist das halt, ne?

36:39

Wir wissen das doch alle, Freunde. Und Leute, sind wir ehrlich,

36:42

es gibt auch Leute, die steigen dann aus und sagen, boah, mag ich nicht so.

36:45

Aber ich würde sagen, da gibt es eine unterschiedliche Dimension von Perspektiven,

36:49

die wir alle mittragen und mit reinbringen.

36:52

Und ich würde auch behaupten, jeder erlebt Dinge unterschiedlich.

36:55

Der eine sagt, ja, die eine Gruppe sagt, juhu, schon wieder Lobpreis.

36:58

Die anderen sagen, boah, können wir auch noch füreinander beten,

37:02

ich mag auch den Lobpreis.

37:04

Der eine sagt, juhu, wenn es am Anfang so runtergeht, das fand ich mega.

37:08

Und der andere so, nee, das fand ich gar nicht gut, fand ich gar nicht gut.

37:11

Ich mag's, wenn es hinterher auch bremst und wir kurz durchschnaufen können,

37:13

das mag ich auch gerne, ja.

37:15

Ich mag's, wenn ich in der Schlange anstehen muss, das find ich auch gut.

37:20

Da ist eine unterschiedliche Dimension und doch ist es ein und dieselbe Achterbahn

37:24

und jeder darf durch alles mal irgendwie durch, aber da ist etwas,

37:28

was wir zusammentragen wollen. Ja, um was geht es aber? Und Leute, hier, um was geht es?

37:33

Es geht um Facetten der Liebe Gottes. ist.

37:38

Stell dir das vor, hier vorne wird so ein Suppentopf stehen.

37:41

Wir machen jetzt eine Übung, die dauert ein bisschen länger.

37:45

Aber stell dir vor, wir machen so einen Suppentopf und wir alle hätten etwas

37:49

für diese Suppe, was wir mit reinschmeißen würden.

37:52

Etwas von der Liebe Gottes, was wir verstanden haben. Und hinterher dürfen wir

37:55

alle daraus zusammen trinken und etwas mehr schmecken, wer Gott ist und wie Gott ist.

38:01

Da ist etwas in den, Guck nochmal hier, in den Dimensionen der Liebe Christi.

38:06

Da ist etwas. Und hier ganz wichtig, ich will, dass du jetzt etwas machst.

38:11

Und zwar, hab deine Augen auf, hab sie zu, konzentrier dich, wie auch immer.

38:16

Und ich möchte, dass du an eine Offenbarung denkst, die du von der Liebe Gottes

38:21

hast. Von dem, was er ist. Eine Offenbarung.

38:25

Und jetzt ist es wichtig, nicht etwas, was du schon weißt.

38:30

Du weißt, Gott wird dich versorgen du weißt, Gott ist dein Befreier du weißt,

38:34

Gott ist dein Heiler nein, sondern etwas was in dir lebt,

38:41

wo du eine Offenbarung hast wo du sagst, ja ich hab das und das bringe ich von

38:46

der Erkenntnis der Liebe Gottes das bringe ich mit,

38:52

überleg mal,

38:56

was könnte das sein.