4.10.26 Finn |  Gottes Liebe Teil 3

4.10.26 Finn | Gottes Liebe Teil 3

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Glaubst du nur, dass Gott alles kann, oder vertraust du ihm so sehr, dass du ihn handeln lässt? Wo versteckt sich hinter unserem „Ich kann nicht“ ein „Ich will nicht“? Und was könnte sich verändern, wenn wir heute auf Gottes Stimme hören, statt unsere Herzen zu verschließen?

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Ich habe eine Predigt geschrieben. Mal gucken, wie die heute so wird.

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Vielleicht bist du heute zum ersten Mal hier oder du warst noch nicht so oft

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in Kirche. Dann herzlich willkommen, schön, dass du da bist.

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Wir haben hier Gottesdienst. Dabei geht es darum, dass wir als Christen Gott

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suchen. Surprise jetzt.

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Vielleicht warst du doch schon mal in der Kirche. Es ist nicht so special,

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aber wir tun das mit viel Ernsthaftigkeit.

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Und deswegen, ich glaube, diese Predigt, die wird eine besondere Predigt.

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Wo verschiedene Aspekte, exegetisch wirst du vielleicht auf deine Kosten kommen,

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wenn du so ein Bibelchrist bist.

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Da ist so ein bisschen eine Spannung drin, altes und neues Testament.

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Und ich will aber anknüpfen eigentlich an die Predigtreihe von letzter Woche und den Wochen davor.

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Der ein oder andere wird das wissen. Wir haben über den Epheserbrief gepredigt

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und wir haben über den Segen, den wir haben gepredigt, über die Gnade,

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die wir haben gepredigt, über die Liebe gepredigt.

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Alles sehr, sehr schöne, zusprechende Themen. Aber wir haben gemerkt irgendwie,

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wollten heute irgendwie über Dankbarkeit machen oder so.

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Und ich glaube, wenn du dieses Lied heute als Intro, dachte ich,

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ach, das ist eine tolle Antwort eigentlich darauf, wie wir reagieren auf diese Predigt-Serie.

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Wir sind einfach dankbar und Gott wird zu unserem Zentrum.

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Aber wir merken, da ist noch mehr, auch als Gemeindeleitung merken wir doch,

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dass da heute vielleicht eine Botschaft ist, die,

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viel prophetischer ist, als du dir das vielleicht wünschst, weil ich weiß nicht,

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ob du das weißt, ja, wenn wir mit Gott unterwegs sind.

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Der ist sehr liebevoll und sehr nett, aber der ist nicht so bereit,

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von seinen Standards zurückzuweichen.

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Also wenn sich jemand bewegt in eurer Beziehung, dann bist das immer du und

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niemals er, weil er hat sich schon bewegt und ich glaube, ich weiß nicht,

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ob du das festgestellt hast,

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Gott kommt einem so nah oder möchte einem so nah kommen, dass es unangenehm wird.

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Ja, ich weiß, weint gleich einer los. Ich verstehe das.

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Ich verstehe das auch. Danke, Hermana, für deinen Einsatz. Er hat gut gepasst

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für das, was viele gerade innerlich fühlen.

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Ja, Gott kommt so nah, dass es unangenehm wird. Ich weiß nicht,

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wie deine zwischenmenschlichen Beziehungen so sind.

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Da gibt es eine Dimension, wo du einen Menschen so tief und so nah an dich heranlässt,

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dass die Sachen, die in deinem Leben nicht okay sind, auch sichtbar werden.

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Und du zeigst dich verletzlich auf eine Weise. Und ich glaube,

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Leute, das Ziel ist hinterher, dass wir erkennen und dass wir Verständnis bekommen.

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Und doch glaube ich, dass es eine Reaktion geben muss oder etwas,

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was aus den letzten drei Wochen resultieren in unserem Leben sichtbar werden darf.

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Und ich habe euch, und vielleicht das noch, sehr wahrscheinlich war für viele

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Christen die letzten drei Wochen nicht so viel Neues. Oder kann ich mal sagen,

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Wahnsinn, das habe ich noch nie gehört. So, Jesus liebt mich, Wahnsinn.

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Also das ist ja ganz was Neues. Sehr wahrscheinlich hast du schon das gehört.

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Ich glaube, worüber ich heute reden möchte, ist so ein bisschen die Reaktion,

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die wir darauf geben und die sichtbar wird in unserem Leben.

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Und ich habe dir und mir heute einen Psalm mitgebracht, ja.

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Altes Testament, Freunde, puh, richtig viel Zeug, was da drin steht.

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Ich weiß noch nicht, ob ich den dir vorlesen soll oder nicht, der ist so lang.

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Und ich wollte noch andere Bibelfersen lesen, deswegen, puh,

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weiß ich noch, wie viel Zeit.

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Aber es ist Psalm 95 und ich erkläre dir mal, was so in Psalm 95 ist.

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Es ist ein Wallfahrtspsalm, der sehr wahrscheinlich oder ziemlich sehr wahrscheinlich,

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ganz sicher, von David geschrieben wurde.

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Und in diesem Blog hier, in diesen ersten Versen, da stell dir vor,

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David sitzt so am Tisch und er schreibt zu diesem Psalm und Wallfahrtspsalme

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waren so Lieder, die gesungen wurden, wenn du dich auf den Weg gemacht hast

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nach Jerusalem, um da ein Fest zu feiern.

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Du bist da so hingelatscht und heute war das nicht so, dass man sich in den

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Flieger gesetzt hat und da kurz hingeflogen ist, sondern wenn du im Norden gewohnt

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hast, dann musstest du vielleicht wochenlang latschen. und ich weiß nicht,

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wann du das letzte Mal gewandert bist, länger als eine Woche, ja.

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So irgendwann die Füße und irgendwann sagt man, mein Handy ist schon wieder

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alle, ich kann nicht mehr nebenbei mein Lieblingshörbuch hören und wir haben

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auch alle Themen schon durchdiskutiert und dann sagt die Mutter im Auto,

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wollt ihr nicht ein Lied singen, ja.

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Und die Kinder so, nee. Und nach 15 Minuten sind aber doch alle grölend dabei, ja.

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Und dann singt ihr irgendein Lied, weil ich sehe was, was du nicht siehst,

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hat nicht so gut funktioniert, weil das eine Kind immer das rote Auto links

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nebengenommen hat, das überholt wurde und das war schon fünf Kilometer weg.

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Ihr versteht, worauf ich hinaus will? Also das ist so ein Lied.

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Und er spricht hier so, hey, lasst uns Gott zujubeln. Lasst uns doch dankbar

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sein. Er ist derjenige, der uns Rettung gegeben hat. Er ist derjenige.

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Ach, jetzt komm, ich lese es doch vor. Okay.

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Kommt, lasst uns den Herrn zujubeln. Ihm laut unsere Freude zeigen.

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Dem Fels, bei dem wir Rettung finden. Lasst uns voll Dank vor ihn treten mit Liedern.

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Ihm unsere Freude zeigen. Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter.

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Die tiefsten Abgründe der Erde, er hält sie in seiner Hand und die Gipfel der

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Berge. Auch sie gehören ihm.

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Ihm gehört das Meer. Er hat es ja erschaffen.

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Und auch das Festland haben seine Hände gebildet. Komm, wir wollen ihn dann

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beten und uns vor ihm niederwerfen. Wir wollen niederknien vor dem Herrn, der uns geschaffen hat.

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Denn er ist unser Gott und wir sind sein Volk, die Schafe auf seiner Weide.

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Er leitet uns mit eigener Hand.

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So ein richtig zusprechender Text. Und du singst es so und du bist so wow.

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Aber jetzt pass auf, David schreibt es so und sagt, das ist das nächste Mal,

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wenn ich nach Jerusalem gehe, dann will ich das singen.

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Und da kommt voll viel vor von, lass uns dankbar sein, lass uns Gott anbeten,

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lass uns die Knie beugen, lass uns anerkennen, Gott gehört alles und ich gehöre dazu.

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Und hier oben kommen dann so Attribute wie Rettung.

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Oder er weidet uns wie Schafe auf der Weide und du denkst, Gott tut mir so gut

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und er meint es so gut mit mir und dann auf einmal, in der Bibel,

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steht nie plötzlich, aber manchmal müsste man es hinschreiben,

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so plötzlich, während David diesem Psalm schreibt,

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geht es irgendwie ganz anders weiter.

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Und da heißt es dann, wenn ihr heute seine Stimme hört, dann verschließt euch seinem Reden nicht.

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Macht es nicht, wie das Volk damals in Meribah, in Massa in der Wüste,

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als es sich gegen ihn auflehnte.

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Da sagte Gott, haben mich eure Vorfahren herausgefordert, sie haben einen Beweis

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meiner Macht von mir verlangt, obwohl sie meine Taten mit eigenen Augen gesehen hatten.

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40 Jahre lang waren mir jene ganze Generation zuwider und ich sprach,

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Sie sind ein Volk, das sich ständig von ihren eigenen Wünschen irreleiten lässt.

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Aber zu begreifen, welche Wege ich für sie will, dazu waren sie nicht imstande.

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Schließlich schwore ich in meinem Zorn, niemals sollen sie an meiner Ruhe teilhaben.

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Und du bist so ein bisschen, oh David, bist du links abgebogen jetzt.

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Eben war es noch so, yay und hoppala.

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Und in der Theologie gehen viele Theologen davon aus, dass es hier eine prophetische

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Rede ist, die David empfangen hat von Gott in dem Moment, wo er diesen Psalm

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geschrieben hat und es eine Aufforderung an das Volk Gottes war.

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Weil ich weiß nicht, ob du das sehen kannst, es ist doch ein sehr abrupter Themenwechsel.

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Etwas ganz anderes, was auf einmal Thema wird, das eigene Herz.

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Und er erinnert hier, für alle, die das nicht kennen, ich kommentiere das ganz

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kurz, er erinnert hier an die Zeit, wo das Volk Israel aus der Wüste,

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aus Ägypten ausgezogen ist, in die Wüste und dort verschiedene Herausforderungen waren.

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Und ich weiß nicht, ob du das weißt, das Ziel von Gott war nicht,

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hinterher alle Menschen auch von dem Volk Israel sterben zu lassen in der Wüste,

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sondern das eigentliche Ziel war gewesen, sie in das verheißene Land zu bringen,

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aber weil das Volk Israel konsequent nicht bereit war, Gott zu glauben,

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wir werden das später noch sehen, was sie genau gemacht haben,

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sind dort die meisten gestorben.

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Und irgendwie diesen Punkt, wo es um das Herz geht, wo es um Glauben geht,

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wo es um Vertrauen geht, den nimmt er heute und bringt ihn in seine Zeit.

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Und wir gucken uns mal den zweiten Teil an und ich habe das mal hier noch in

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einer anderen Übersetzung mitgebracht, weil manchmal die NGU,

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sie bringt es nicht so ganz auf den Punkt, ich habe mal die Elberfelder dabei.

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Und da heißt es, heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht,

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wie zu Meraba und so weiter und so fort in der Wüste, wo eure Väter mich auf

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die Probe stellten, mich prüften, obwohl sie meine Werke gesehen hatten.

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40 Jahre empfand ich Ekel vor diesem Geschlecht und ich sprach,

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ein Volk irrenden Herzens sind sie und sie haben meine Wege nicht erkannt.

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Darum schwor ich in meinem Zorn, sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.

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Toller Text, oder? Und irgendwie wird hier aber eine Spannung erzählt und manchmal

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ist es ganz cool, weil wenn du die Geschichte vom Volk Israel liest,

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dann hast du das vielleicht schon so mitgekriegt.

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Das ist ein Auf und Ab und irgendwie schwierig mit dem Kalb und so weiter und

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so fort. Und du merkst, das Volk Gottes, es hat krasse Zeichen und Wunder gesehen,

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aber die brechen nicht so richtig durch.

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Die kommen irgendwie nicht zu diesem Punkt hin, den Gott eigentlich für sie will.

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Die hatten erlebt, wie sie aus Ägypten rausgeholt wurden, viele Zeichen und Wunder da waren.

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Aber es reichte irgendwie nicht aus, die Zeichen und Wunder gesehen zu haben.

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Etwas musste mit ihrem Herz passieren. Sie verhärteten ihr Herz,

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aber irgendwas musste mit ihrem Herz passieren.

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Und jetzt sagst du mir gleich schon, ja Finn, aber Gott muss ja das Herz verändern.

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True, stimmt, ist wahr, ist richtig.

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Und trotzdem ist es nicht eigentlich, wenn wir dann mal so sagen,

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ja Gott verändert das Herz, ist ja ganz schön ungerecht, wenn Gott Menschen

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dafür bestraft, für etwas, was sie selber gar nicht konnten.

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Also verstehst du nach dem Motto, also ich mach's mal sehr extrem,

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wenn du dein Einjähriges bestrafst, weil es den Geschirrspüler noch nicht ausgeräumt

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hat und sagst, also nee, jetzt gibt's erstmal eine Strafe für dich.

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Ist ein bisschen unverhältnismäßig. Das heißt, hier muss eine Dimension mit

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drin gewesen sein, dass das Volk Israel ihr Herz richtig positionieren konnte.

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Vielleicht konnten sie es selber nicht verändern und doch konnten sie mitwirken.

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Sie konnten vielleicht ihr Herz nicht verändern, aber sie konnten es verhindern,

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dass ihr Herz verändert wurde.

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Ich mache da mal so eine Passivaussage. Und manchmal glaube ich,

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dass die Herzensveränderung, die Gott an uns herantragen will,

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in unserem Leben viel aktiver ist, als wir uns das eigentlich denken.

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Manchmal denken wir so...

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So Herzensoperationen, bitte schieben Sie mich in den OP-Saal hinein,

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ich kriege irgendwie, keine Ahnung, irgendein Gas, was mich so wegstrahlt,

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dann schnüppelt irgendjemand an meinem Herzen rum und ich bin wieder raus.

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Und das mag vielleicht auch richtig sein, das Problem ist, bist du mutig genug

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in diesen Operationssaal, auf diesen Tisch dich da irgendwie legen zu lassen

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und das zu erlauben und das ist ganz schön aktiv.

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Und ich will hier mal an der Stelle ein Wort einführen, was gleich für uns noch

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wichtig wäre, ist das Wort Versuchung.

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Ich weiß nicht, ob du dieses Wort kennst, es ist Pairasmus, ja, und ich glaube, dass

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in dieser Versuchung, in dieser Spannung müssen wir einmal, so sehr ungern ich

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das auch mache, aber wir müssen einmal den Teufel mit da reinbringen,

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weil dieses Volk, du musst dir das vorstellen, die wurden errettet,

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die wurden erlöst und dann hat Gott sie geprüft.

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Und Leute, Versuchung und Prüfung ist ein Unterschied, aber Gott wollte rausfinden,

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was wirklich in ihrem Herzen ist.

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Also wenn ich anfange, zu dir zu kommen und ich, sagen wir, befreie dich aus

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dem Gefängnis und dann nehme ich dich und dann gebe ich dir das beste Essen,

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und dann führe ich dich mal,

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du bist ja natürlich dankbar, ist ja ganz toll, der hat mich befreit und so

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weiter, und dann führe ich dich aber in eine Situation, dass wir vor einer Schlucht

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stehen, die Feinde sind hinter uns, stellen wir uns mal so hypothetisch vor,

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und die Brücke, die da drauf ist, ist gerade kaputt gegangen.

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Was könntest du tun? Mann, was bist du für ein Scheißpenner?

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Warum hast du mich da rausgeholt? Jetzt werden die mich umbringen und so weiter und so fort.

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Aber in ähnlicher Weise hat das funktioniert. Weißt du noch,

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mit dem Wasser und Mose und dem Meer, die standen auch.

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Waren aus Ägypten raus, die Bösen kamen von hinten und oh, hier geht's nicht

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weiter. Und was hätte passieren können?

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Die hätten ja sagen können, boah, ist echt blöd, aber guck mal,

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du hast damals schon sowas Cooles gemacht. Mach sowas Cooles doch nochmal,

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oder? Du kannst uns ja nochmal befreien, oder?

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Aber was haben sie gemacht? Sie haben angefangen zu meckern,

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angefangen zu mohren, angefangen sich gegen Mose aufzudehnen und Leute,

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dieses Spiel haben die wieder und wieder und wieder und wieder

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gespielt mit Gott, weil Gott sie immer wieder in Situationen neu gebracht hat,

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wo er ihnen eine Möglichkeit geben wollte.

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Willst du nicht dein Herz richtig positionieren? Willst du nicht mir jetzt vertrauen?

13:32

Willst du mir jetzt nicht glauben? Und jedes Mal wieder haben sie gemurrt,

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haben rebelliert und haben, und jetzt pass auf, einer Stimme in ihrem Kopf geglaubt,

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die gesagt hat, das ist alles ganz schlimm.

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Haben erlaubt, Gottes Wesen zu hinterfragen.

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Der Teufel, man sagt der Versucher, was ist das Ziel? Er kommt und sagt,

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sollte Gott gesagt haben?

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Und er stellt Gottes Wesen und Gottes Standard in Frage.

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Er stellt eigentlich auch alle Wunder, die vorher waren, stellt er in Frage,

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also Gott war so gut zu dir, er hat dich aus Ägypten rausgeführt,

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aber sollte er so gut sein, dass er dich auch weiter befreit?

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Meinst du, der kann das wirklich oder willst du nicht lieber auf deine eigene Kraft vertrauen?

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Und sie haben immer wieder versagt und jetzt kannst du ja auch sagen,

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das ist das alte Herz, oder?

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Ich glaube, und das ist das, was Gott eigentlich machen wollte,

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er wollte gerne ihr Herz verändern.

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Er wollte gerne ihr Herz erneuern. Und dann sagst du, ja, aber die Personen hatten ja noch Angst.

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Die waren ja total ängstlich, weil die hatten ja noch Sklaverei erlebt.

14:39

Die hatten noch so eine Sklavenmentalität.

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Ja, Gott hat ja auch nicht gleich am Wasser gesagt, wo sie vor dem Roten mehr

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standen, ja, blöd, jetzt habt ihr es nicht geschafft.

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Dann haben die einen Tritt gekriegt und wurden alle umgebracht.

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Das war ja nicht so, sondern Gott hat trotz dessen, dass sie ihr Herz falsch

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verhalten haben und falsch positioniert haben,

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immer und immer und immer und immer und immer wieder eingegriffen für eine bestimmte Zeit.

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Sag, ich wollte dir die Chance geben, das am Meer zu schauen,

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haben die nicht hingekriegt. Dann Nahrungsknappheit, Wasserknappheit, ja.

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Und das Witzige ist, das passiert alles mehrfach. Also man könnte sagen,

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ah, Wasser, wir haben nichts zu trinken, ist ganz schlimm.

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Okay, Gott sagt, ich gebe euch was zu trinken, ja. Rebelliert,

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Angst, ganz schlimm gereagiert. Dann ein paar Kapitel später wieder trinken, Problem, ja.

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Und dann könnt ihr sagen, hallo, ja. Ich könnte mir vorstellen,

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wie die Engel im Himmel so, hallo, weißt du noch, Wasser, da war schon mal was, erinnere dich.

15:31

Nein, das Volk Israel rebelliert. Sagt, nee, alles ganz blöd.

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Und weißt du, wir waren auch Sklaven, ja? Wir armen Opfer.

15:38

Wir wurden befreit. Wir, also ganz schlimm, oder? Wir wurden befreit. Wir sind solche Opfer.

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Also, wie konntest du uns nur hier hinbringen, dass ich jetzt in der Wüste sterben

15:46

muss? Ja, und dann gibt es diese humanistischen Christen, oder?

15:49

Die sagen dann, ja, aber wenn du wüsstest, also was die alles erlebt hat in ihrer Kennteilung.

15:54

Das ist ja ganz schlimm. Und dann musst du auch verstehen, dass die auch mit

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Angst parten hat, diese Person. Und du musst auch verstehen,

16:00

warum die jetzt rebellieren. Du musst das einfach nur verstehen.

16:03

Du musst verstehen, warum die Person gerade, warum ihr Herz ist an diesem Ort, wo es ist.

16:07

Ja, weißt du was? Ich glaube, Gott ist der größte Humanist von uns allen. Der versteht das schon.

16:12

Der kennt dich ganz gut. Der mag dich auch mehr, als du dich selbst magst. Stell dir das mal vor.

16:17

Der liebt dich mehr als jeder überhaupt. Er versteht das schon ganz gut.

16:21

Aber es gab einen Punkt, wo er gesagt hat, hey, ihr Lieben, ihr zeigt durch

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euer Verhalten nicht, dass ihr nicht kennt, sondern dass ihr nicht wollt.

16:31

Sagst du, nee, ich kann nicht, ich bin so ein Opfer. Ich kann wirklich nicht, ich hab so eine Panik.

16:36

Ich hab so Angst, rotzügig zu leben, weil ich denke, meine Miete geht dann sau.

16:40

Ich hab so sehr Angst, in sexueller Reinhardt zu leben, weil meine Gefühle,

16:43

die sagen mir so sehr, ich muss mit dieser Person sein und ich hab Angst,

16:47

wenn ich das jetzt nicht mache, vielleicht krieg ich keine mehr ab.

16:49

Ich hab so eine Angst. Und weißt du, was Jesus sagt? Der sagt nicht,

16:53

du bist raus, dazu kommen wir gleich, sondern er sagt, ich versteh dich.

16:57

Und trotzdem lädt er dich ein in seinem Verstehen, dass du dein Herz jetzt veränderst,

17:03

dass du ihm vertraust, dass du sagst, okay, okay, okay,

17:07

okay, nee, er, ich gucke zurück, nee, da waren auch schon gute Sachen,

17:11

das Wasser, das Wasser geteilt und mit dem Brot und so weiter und das mit Ägypten

17:16

und wir sind da ja als reiche Leute raus, okay, da gab es schon was. Ich vertraue dir jetzt.

17:21

Ich ergreife das jetzt. Ich glaube dir. Und ich glaube, das ist eine Einladung,

17:25

die Gott immer wieder spricht und sagt, vertrau mir. Und Leute,

17:29

hier, vielleicht darf ich das nochmal umformulieren.

17:32

Gott verlangt dein Vertrauen.

17:35

Er verlangt es.

17:37

Er sagt, aber was, wenn ich dem nicht entspreche? Ja, da ist ein Weg,

17:41

aber er verlangt dieses Vertrauen.

17:45

Er verlangt, dass wir hier ihm wirklich glauben.

17:50

Weil in dem Moment, wo wir ihm nicht glauben, weißt du, was wir machen oft?

17:54

Wir stellen sein Wesen in Frage.

17:56

Wir sagen, ah, eigentlich glaube ich dir nicht. Und das ist ein Problem.

18:01

Und hier heißt es, und Leute, gebt euch das mal, sie sollen nicht in meine Ruhe

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einziehen, war die Konsequenz von kontinuierlichem Unglauben,

18:10

kontinuierlichem Ungehorsam, kontinuierlichem Nichtvertrauen.

18:14

Das war die Konsequenz für das Volk Israel.

18:18

Keine Ruhe für sie. Okay, altes Testament oder David bringt das nochmal.

18:23

Was hat das mit uns zu tun? Ja, wenn du dieses Wort hier schon mal aufwendig

18:29

studiert hast im Neuen Testament, wirst du feststellen, dieser Text wird zitiert und zwar in Hebräer.

18:36

Also ganz kurz für euch nochmal, nur dass wir wissen, das ist alles von David.

18:39

Guck mal hier, nee, warte mal, hier hinten ist es.

18:43

In Hebräer 4, Vers 7 heißt es, heute, und das sagt David vor langer Zeit vorher,

18:49

heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.

18:52

Ich gehe jetzt nochmal in den Text. Also heute, wenn ihr seine Stimme hört,

18:56

verhärtet eure Herzen nicht. Heute, wenn ihr seine Stimme hört,

18:58

verhärtet eure Herzen nicht.

19:00

Ihr merkt, das wird zitiert. Und jetzt wird es nicht nur an der Stelle zitiert,

19:03

sondern es wird mehrfach zitiert. Und zwar auch in Hebräer 3.

19:07

Ja, ich weiß, es ist sehr klein. Ich mache den Text auch noch kleiner.

19:10

Aber ich möchte, auch wenn das viele Verse sind, ich möchte uns die einmal komplett

19:14

vorlesen, dass wir eine Möglichkeit haben, alle diesen Text einmal in unseren

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Ohren reingekriegt haben. Hoffentlich nicht wieder aus der anderen Seite raus.

19:22

Ja, es ist einfach gerade wichtig, okay?

19:26

Also das hat anscheinend auch was mit uns noch zu tun, hier dieser Text.

19:30

Und dann heißt es ab Hebräer 3,6 lese ich mal, Christus aber als Sohn über sein

19:36

Haus, sein Haus sind wir, wir, die wir Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung,

19:42

bis zum Ende standhaft festhalten.

19:45

Deshalb, wie der Heilige Geist spricht, heute, wenn ihr seine Stimme,

19:54

hört, Vers 2.

20:10

Sie aber haben meine Wege nicht erkannt, so schwor ich in meinem Zorn,

20:14

sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen.

20:18

Seht zu, Brüder und Schwestern, füge ich mal hier mit ein, dass nicht etwa in

20:22

jemandem von euch ein böses Herz des Unglaubens ist.

20:29

Im Abfall vom lebendigen Gopp, sondern ermuntert einander jeden Tag,

20:35

solange es heute heißt, damit niemand von euch verhärtet wird durch den Betrug der Sünde.

20:41

Denn wenn wir Teilhaber des Christus geworden, wenn wir die anfängliche Grundlage

20:47

bis zum Ende standhaft festhalten,

20:49

wenn gesagt wird, heute, wenn

20:52

ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht wie in der Erbitterung.

20:57

Welche haben denn gehört und sich aufgelehnt?

21:01

Waren es denn nicht alle, die durch Mose von Ägypten gezogen waren?

21:06

Welche aber zürnte er 40 Jahre, nicht denen, welche gesündigt hatten,

21:11

deren Leiber in der Wüste fielen,

21:14

welchen aber, er schwor er, dass die nicht in seine Ruhe eingehen sollten,

21:19

wenn nicht denen, die ungehorsam gewesen waren.

21:23

Und wir sehen, dass sie wegen ihres Unglaubens nicht hineingehen konnten.

21:29

Okay, der Hebräerbrief schreibt, ich weiß, ein großer, langer Text und auch

21:32

sehr kompliziert, aber ich nehme das jetzt mal ein bisschen auf hier.

21:34

Er fängt an, diesen Punkt weiter auszuführen und aufzugreifen.

21:39

Er sagt, der Heilige Geist spricht heute. Heute.

21:43

Heute spricht er das. Und Leute, dieses Heute galt damals, es gilt heute.

21:47

Es ist die Zeit von Gnade und es gilt heute. Und Leute, ich glaube,

21:50

in dem Moment, wo wir das Wort hören, müssten wir es für diesen Tag nehmen und nicht für morgen.

21:55

Ah, heute meint eine Zeitspangene. Nein, weil du weißt nicht,

21:59

was passiert, wenn du diesen Ort verlässt. Du weißt es nicht.

22:02

Dieses Wort heute setzt eine Gnade frei. für heute, für jetzt.

22:08

Und dann fängt er an, Vokabeln aufzuziehen. Und vielleicht kann ich einfach

22:11

mal so ein paar Vokabeln vorlesen.

22:13

Er verhärtet eure Herzen nicht, ist die Aufmerksamkeit.

22:16

Weil da ist eine Bitterkeit in dem Volk gewesen, die sich gegenüber Gott immer raufhängt.

22:21

Und die haben ihn versucht, sagt, also Gott, wenn du wirklich gut bist,

22:24

zeig mir mal noch ein Wunder.

22:26

Also wenn du wirklich gut bist, zeig mir mal noch ein Wunder.

22:28

Also wenn du wirklich gut bist, zeig mir mal noch ein Wunder.

22:30

Also zeig mir mal noch mal ein Wunder. Weißt du, das ist wie,

22:32

wenn Leute prophetisch anfangen zu reden.

22:34

Dann sagen sie, okay, Herr, also wenn das wirklich von dir ist,

22:37

diesen prophetischen Impuls, den ich hab, dann mach mal, dass die Person mit

22:40

der Weste da links aufsteht und laut Halleluja ruft. Und dann steht der aufruft

22:43

laut Halleluja und du bist so, okay, das ist von Gott, ich glaub dir, alles klar, alles klar.

22:46

Und weißt du was, das Witzige ist, Gott lässt sich für eine Zeit lang auf diesen Quatsch ein.

22:51

Weil er weiß, dass die Beziehung zwischen dir und ihm, von seiner Seite nicht,

22:54

von deiner Seite, noch nicht stark genug ist. Du kannst ihm noch nicht vertrauen.

22:57

Dein Vertrauen wird mit dir, in dir so ein bisschen gebaut. Der gibt dir so

23:00

einen verrückten Quatsch, ja. Leute, da gibt es die verrücktesten Geschichten,

23:03

also so, Herr, wenn du willst, dass ich jetzt heute in die Stadt gehe,

23:06

um Menschen von Jesus zu erzählen, dann mach mal, dass der Rasenmäher aufhört vom Nachbarn.

23:10

Geht der Rasenmäher aus? Wirklich, kannst du Leute fragen. Geht der Rasenmäher

23:14

aus? Okay, okay, okay, Mist. So, zack.

23:16

Der rödelt da an seinem Ding rum, sagt, hey, was ist denn hier los?

23:19

Okay, mach mal, wenn ich wirklich gehen soll, soll er wieder angehen.

23:22

Geht der Rasenmäher wieder an? Und du denkst dir, was sind das für lustige Geschichten?

23:26

Frag mal Menschen, die erzählen dir den aller wildesten Kram.

23:30

Und da ist aber etwas, wo über eine Zeit etwas in dir wachsen soll,

23:34

Vertrauen zu ihm, dass du irgendwann weil du kriegst diese Dinge irgendwann

23:39

nicht mehr. Du kriegst sie erst, nachdem du vertraut hast.

23:42

Du musst erst vertrauen. Und du siehst es später bei dem Volk Jesu.

23:45

Heiligt euch, denn ich will Wunder in eurer Mitte tun. Und dann war es nicht

23:49

so, weil sie stehen wieder vorm Wasser.

23:51

Und Joshua hat verstanden, okay, ich muss Gott vertrauen. Er war derjenige,

23:54

der Gott vertraut hat. Wenn es heute für dich ein bisschen viel ist in den Geschichten,

23:57

dann tut mir das sehr leid. Du kannst sie gerne nochmal studieren.

23:59

Aber ich gehe da mal heutzutage rein.

24:02

Der hat erst die Bundeslade ins Wasser geschickt und dann, erst sind sie gegangen

24:08

und dann ist das Wasser weggegangen.

24:09

Erst mussten sie vertrauen und dann ist das Wasser weggegangen.

24:12

Das war die Reihenfolge. Am Anfang war es so, wir heulen rum und meckern und dann greift Gott ein.

24:18

Das ist nicht das grundsätzliche System, ja, meckere dir einen ab, bis Gott eingreift.

24:21

Nicht der Punkt, sondern er will, dass du eigentlich in dem Moment innehältst

24:24

und sagst, okay, ja, okay, ich halte es aus, ich vertraue dir jetzt.

24:28

Aber dieses Volk hat leider etwas anderes gemacht. Sie hat angefangen, ihm zu zürnen.

24:34

Sie haben ihn immer wieder auf die Probe gestellt. Sie haben ein böses Herz

24:39

des Unglaubens reingelassen, das zu einem Abfall führte.

24:43

Da war ein Betrug von Sünde, den will ich gleich noch kommentieren.

24:46

Aber hier, Erbitterung und wieder heute, verhärte eure Herzen nicht,

24:50

da zitiert ihr den ganzen Kram nochmal.

24:53

Und Gott zürnte diesen Leuten, und Leute, kriegt euch das mal rein.

24:56

Gott zürnte wegen ihrer Sünde und ihre Leiber fielen in der Wüste.

24:59

Ich meine, wie heftig möchtest du es gerne haben? Das ist einfach krass,

25:02

weil sie ungehorsam gewesen sind.

25:05

Wegen des Unglaubens konnten sie nicht hineingehen.

25:08

Und jetzt sagst du, er ist alles Testament. Ja, warum, lieber Hebräerbriefschreiber,

25:12

nimmst du das denn jetzt für neutestamentliche Christen? Ich meine,

25:14

wir haben doch Jesus, oder? Das spielt ja für uns keine Rolle mehr.

25:17

Weil er dir ein Prinzip erklären möchte.

25:20

Er möchte dir das Prinzip erklären, das wir in Vers 12 finden.

25:24

In Vers 12 heißt es,

25:27

Seht nun zu, ich habe glaube ich sogar, den Text fällt mir gerade ein,

25:32

in einer Nummer kleiner, glaube ich.

25:35

Ja, nee, doch, ja, hier, guck mal, da ist ein bisschen kleiner,

25:39

ein bisschen größer, wie auch immer.

25:41

Seht nun zu, Brüder, dass nicht etwa in jemandem von euch ein böses Herz des

25:46

Unglaubens ist, das im Abfall vom lebendigen Gott ist.

25:50

Ja, und wie definiert sich das? Sondern ermutert einander, damit niemand von

25:55

euch ein verherztes Herz bekommt durch den Betrug der Sünde.

25:58

Und Leute, hier ist eine Dimension, die eingeführt wird, dass ein verhärtetes

26:02

Herz und dieser Abfall und dieses böse Herz, es hat was mit Sünde zu tun,

26:06

das wir in unserem Leben dulden.

26:08

Und das ist natürlich jetzt blöd. Du sagst, muss ich jetzt irgendwie durch Leistung

26:12

gerecht werden? Nein, sondern es gibt einen Betrug der Sünde.

26:18

Dass da, wo wir Sünde tolerieren, wo wir Sünde erlauben, wo wir diese Standards

26:23

nicht hochhalten und in einen echten Prozess mit Gott gehen,

26:28

dass Gott dort eingreift und ein Effekt passiert.

26:34

Und zwar, wenn du Sünde in deinem Leben aushältst und immer wieder tolerierst

26:38

in deinem Herzen, dann wird etwas passieren. Du wirst dich kontinuierlich von

26:42

Gott wegdrehen. Nicht Gott dreht sich von dir weg, du drehst dich von ihm weg.

26:45

Du hinterfragst immer wieder sein Wesen, immer wieder, immer wieder.

26:49

Und dadurch passiert etwas mit deinem Herzen.

26:52

Du gehst nicht in echte Gnade und echtes Vertrauen, sondern in ein egoistisches,

26:58

selbstzentriertes Momentum, das sich immer weiter wegführt von Gott.

27:04

Hier wird ein Punkt aufgemacht. Wir sollen einander ermutigen und ermuntern,

27:09

aufeinander zu achten, solange es heute heißt.

27:12

Ich weiß nicht, ob du das weißt. Das Wort heißt Parakaleo.

27:15

Drängen, bitten, jemand einladen. Das klingt so ein bisschen wie der Heilige Geist.

27:19

Parakaleses oder Parakletes.

27:23

Er ist der Tröster, der Beistand. Und weißt du, der Geist Gottes,

27:26

der kommt, wenn du Christus in dein Leben und er möchte gerne dich wegführen

27:30

von Sünde. Ich weiß nicht, ob das schon so allgemein bekannt ist,

27:34

aber manchmal denken wir, der Heilige Geist möchte nur die Gnade offenbaren.

27:36

Nein, er möchte dich wegführen von Sünde und in eine Freiheit davon bringen.

27:41

Und er möchte dir zeigen, das ist Sünde, lass das los. Vertraue doch Gott und seinen Standards.

27:46

Bewahre dir ein reines Herz.

27:52

Und Leute, da gibt es Momente, wo der Geist Gottes kommt und Standards in unserem Leben aufbaut.

28:00

Sexuelle Reinheit, Geld, wie wir damit umgehen, Lästern, Ehe und Beziehung,

28:06

wie das alles aussieht, Ehre, Unterordnung.

28:09

Und Leute, bei all diesen Punkten, wisst ihr, was da ganz oft tief drin ist?

28:13

Das ist oft eine richtig krasse Gefühlssache.

28:16

Ich weiß, manchmal, auch gerade Männer, diese können ja so dermaßen nüchtern

28:19

sein. nee, die sind auch total von oben bis unten voll mit Gefühlen.

28:23

Nee, ich bin ja sowas von nüchternes Brett. Ja, du glaub mir,

28:27

wenn ich deinen wunden Punkt finde, oder du fängst an, über Fußball zu reden,

28:30

dann glitzern die Augen, oder?

28:32

Dann werden die total emotional. Also, die sind auch emotionale Wesen.

28:36

Und ich glaube, hier ist eine Spannung. In dem Moment, wo eine Spannung entsteht

28:40

von den Standards, die das Wort Gottes bringt, die trägt der Heilige Geist an dich heran.

28:45

Und er möchte eigentlich, dass du so ein Absprungsmomentum hast.

28:49

Und ich versuche, dir das mal irgendwie zu illustrieren. Also stell dir mal

28:51

vor, du stehst auf Fallschirmspringen. Ja, ist jemand schon mal Fallschirmspringen gesprungen?

28:55

Niemand? Eins, zwei, okay, ich bin auch schon mal Fallschirmspringen gesprungen.

28:59

So, Fallschirmspringen ist ganz besondere Erfahrung. Ich kann dir sagen,

29:02

du sitzt in diesem Flugzeug, ja, bei mir war das so eine kleine Maschine,

29:06

und du bist da irgendwie schon halb an so einen Typen rangekettet,

29:08

weil den ersten Sprung darfst du nicht alleine machen und dann versuchst du

29:10

auszuspucken und deine Spucke ist weg, weil das Adrenalin so dermaßen hoch ist,

29:13

deine Körperfunktionen sind nur noch auf Atmen,

29:16

ja, Herz schlagen und sonst bist du da so apathisch in dem Ding irgendwie drin.

29:21

Erst ein ganz nettes Gefühl und dann, ja, bei mir, Tür auf und dann hängst du

29:25

da, ja, draußen, weil du bist an den Typen drangekettet und du hängst da so

29:28

in der Offnung und bist so, ich dachte, ich fahre jetzt raus,

29:30

aber du fällst nicht raus, weil du bist an den Typen hinten drangekettet, ja?

29:34

Und wir sind natürlich perfekt in so eine Wolke gefallen, also ich bin ins Nichts

29:36

gesprungen, ja, ich konnte es nicht sehen, ich glaube, hinterher war es besser,

29:39

weil wenn du den Boden sehen kannst, ist das eine.

29:41

Wenn du so, ich bringe jetzt nichts, oder? So, die wollten, ja.

29:44

Auf jeden Fall, du springst da so rein und der guidet sich da so durch und danach

29:47

hast du so ein Adrenalin-Hi, meine Güte, Freunde. Also das ist wirklich crazy.

29:50

Und danach stürzt du stabil in den Keller.

29:52

Okay, und ich glaube, das ist aber das, was Gott sich von uns wünscht.

29:56

Da ist ein Moment von Abspringen und weißt du was, manchmal haben wir ja gar

29:59

nicht so viel Kontrolle.

30:00

Ich hing dann da, Junge, das war ein Selbstläufer. Selbst wenn ich mich versucht

30:03

hätte zu wehren, ja, Junge, wir wären aus diesem Flugzeug gesprungen,

30:06

da war nicht so viel Spielraummöglichkeit für mich.

30:08

Ich habe an dem drangegangen, ich war so ballast, ja, irgendwie war ich da dran.

30:12

Ich durfte hinterher auch lenken, ja, wir sind nicht gestorben,

30:15

aber das war fein. Und ich glaube, aber umso länger Gott mit dir Fallschirm

30:18

springt, umso sehr möchte er, dass du selbstständig springst.

30:21

Du springst vielleicht einmal mit ihm, zweimal mit ihm zusammen,

30:23

dreimal mit ihm zusammen und sagt er, so, jetzt springst du alleine.

30:27

Und ich weiß nicht, ob du dir das vorstellen kannst, wenn du da so rausguckst

30:30

und bist so, oh, ich weiß ja nicht, ja, ihr erinnert euch vielleicht an das

30:33

Bild der Achterbahn da, das sind so Gefühle.

30:36

Wenn der Herr sagt, nee, jetzt gibst du mal Geld oh, oh, oh,

30:40

ich hab ich hab gar nicht mehr so viel auf dem Konto, wenn ich das jetzt gebe.

30:47

Und auch her, also ich hab meine Fixkosten durchgerechnet, das geht mathematisch

30:51

nicht auf, Jesus und du kriegst so ein flaues Gefühl im Magen ja,

30:55

dein Spucke bleibt dir weg und du bist nur so ey, weiß ich nicht so genau,

30:58

weiß ich nicht und dann hast du nicht gegeben, aber der Herr hat dich trotzdem

31:01

versorgt, Wahnsinn, oder?

31:04

Ich glaube, da gibt es eine Dimension, wo wir wissen dürfen,

31:06

Gott springt mit dir, er springt mit dir.

31:08

Aber dann gibt es die Momente, wo du anfängst hochzufliegen,

31:10

du bist in diesem Flugzeug und der Herr sagt springen und du springst nicht.

31:16

Du machst Dinge, die nicht in Ordnung sind, du vertraust nicht auf Gottes Standards.

31:21

Sagst, ja, aber ich mit dem Fallschirm und ist das auch sicher?

31:24

Guck mal, der Typ hat dir den Fallschirm gepackt, schon verschiedene Male,

31:27

der ist immer aufgegangen.

31:28

Du musst darauf vertrauen, ich habe den nicht selber gepackt,

31:31

genau, er packt ihn für dich. Er hat ihn hier reingepackt, den Fallschirm.

31:35

Und du musst darauf vertrauen, wenn du springst, dass das Ding aufgeht.

31:40

Du musst darauf vertrauen. Und am Anfang zwingt er dich, ein Stück weit,

31:44

in Ägypten, die waren selber nicht so ganz begeistert.

31:47

Die haben zu Mose gesagt, hör auf, uns geht es noch schlechter,

31:49

lass uns in Ruhe. Aber Gott hat gesagt, nee, ich habe mich entschieden,

31:52

ich werde euch in Freiheit führen. Ihr springt jetzt.

31:54

Und es war ein wilder Ritt, ja. Aber irgendwann musst du lernen, selber zu springen.

32:01

Aber da gibt es so eine Stimme, die sagt oh, wenn du jetzt springst,

32:03

ey, wenn das nicht aufgeht, du wirst sterben das ist gar nicht gut,

32:05

boah, wenn du jetzt das Geld gibst, boah, aber auch guck mal,

32:07

diese Beziehung der glaubt jetzt nicht an Jesus, ja, der hat schon mal Bügel gelesen, aber ne,

32:13

ihr Teenies, ich war bei euch, Jugendliche vielleicht bekehrt er sich ja noch, oder?

32:17

Ich meine, ich kann einfach nicht springen, ich vertraue, ich bleibe noch in

32:21

dem Flugzeug sitzen und weißt du was, Gott vergibt dir,

32:26

Gott vergibt dir, Gott erkennt dass wir lost sind und er hat Erbarmen mit dir

32:33

aber da gibt es eine Dimension.

32:42

Da gibt es eine Dimension und eine Spannung in unserem Herzen und zwar,

32:46

ich kann nicht oder ich will nicht.

32:50

Und manchmal sind diese beiden Punkte, die sind sehr nah beieinander.

32:54

Ich höre das heute ganz oft, ich kann nicht, ich kann nicht.

32:56

Echt, kannst du nicht? Ich kann nicht. Weißt du was?

32:59

Ich glaube, wir könnten viel mehr, wenn wir Gott wirklich glauben würden.

33:04

Ich glaube, wir könnten viel mehr, wenn wir Gott wirklich vertrauen würden.

33:08

Wenn wir die letzten drei Predigten nochmal Revue passieren lassen und sagen,

33:11

wow, was haben wir eigentlich für einen krassen Gott, wie gut ist der eigentlich,

33:15

was hat der eigentlich für mich, wenn wir das wirklich glauben würden,

33:17

ich glaube, dann würden wir nicht mehr so oft sagen, ich kann nicht, sondern,

33:20

das Eigentliche in unserem Herzen kann dann hervorkommen und zwar ich will nicht.

33:25

Das ist mir zu anstrengend. Das kostet mich zu viel. Aber wisst ihr,

33:29

was das Problem ist? Das Volk Israel konnte das für eine Zeit lang machen.

33:33

Und dann hat Gott ihr Herz fertig geprüft.

33:38

Und diese fertige Prüfung hat ausgesehen, sagt ihr, ihr sagt zwar,

33:41

ihr vertraut mir, aber ihr vertraut mir nicht wirklich.

33:43

Biblischer Glaube heißt nicht, ich glaube Gott kann, sondern ich lasse Gott machen.

33:50

Das ist ein großer Unterschied. Das ist ein großer Unterschied.

33:53

Und ich will dich einfach fragen, wo stehst du in diesem Prozess?

33:56

Wo stehen wir in diesem Prozess?

33:59

Leute, wenn das Volk Israel erlebte im Alten Testament, dass es irgendwann ein

34:04

Heute gab und dann gab es ein Morgen.

34:08

Wo eine Konsequenz für ihren Unglauben eingetreten ist, das sollte uns eine

34:13

Warnung sein. Das ist das Ziel vom Hebräerbriefschreiber.

34:16

Und ich möchte dich heute gerne warnen. Ich weiß, es ist nicht so attraktiv.

34:20

So, boah, lass mich doch bitte in Ruhe. Ja, ich weiß, ich verstehe das auch.

34:24

Ich verstehe das zumindest, dass ich dich in Ruhe lasse.

34:27

Aber es ist wichtig zu verstehen, dass dieser Punkt eine ganz klare Warnung

34:32

ist an die Christen, die neutestamentlich leben.

34:37

Ich schwor in meinem Zorn, dass sie nicht mehr in meine Ruhe eingehen sollen.

34:41

Boah, was für eine krasse Warnung.

34:45

Und dann heißt es in Vers 14, die anfängliche Grundlage, sie soll bis zum Ende

34:50

standhaft festgehalten werden.

34:52

Die anfängliche Grundlage.

34:55

Leute, Gnade zu verstehen und darin zu laufen, ist eine super Sache,

34:59

aber du musst darin kontinuierlich laufen und die Gnade entfaltet sich immer

35:03

mehr und mehr in deinem und meinem Leben.

35:05

Und wenn das nicht passiert, dann kann das sein, dass du auch in der Wüste zurückbleibst,

35:10

dass du nicht in die Ruhe eingehst. Und kann ich nochmal, wir reden gern über Glauben.

35:15

Weißt du, welches Wort hier auch benutzt wird? Es wird ungehorsam benutzt.

35:19

Ich weiß nicht, ob du glaubst, dass Gott als Christ kontinuierlich sagt,

35:25

es ist kein Problem, du kannst einfach ungehorsam sein.

35:27

Das hat eigentlich gar keine Konsequenzen auf deine Beziehung mit mir.

35:31

Glauben wir das wirklich? Glauben wir, dass Gnade bedeutet, zu sagen,

35:36

ich kann jetzt machen, was ich will.

35:38

Ich kann jetzt einfach leben, ich kann in Sünde bleiben und Sünde hat keinen

35:41

Effekt mehr auf unsere Beziehung.

35:43

Weißt du, es geht nicht um die Sünde, sondern um das Herz dahintersteht,

35:45

das irgendwann nicht mehr sagt, ich habe mich nicht getraut,

35:47

aus dem Flugzeug zu springen, sondern das sagt, ich muss nicht aus dem Flugzeug springen.

35:53

Gott wird mich trotzdem vergeben. Wenn ich wieder lande, der wird mich in den

35:55

Arm nehmen und der wird mich lieben und es wird einfach fein sein.

35:58

Und Gott warnt uns und sagt, nee,

36:04

ich bin kein Suppenkasper.

36:07

Du kannst mich nicht auf den Arm nehmen. Und Leute, ich weiß,

36:10

das drückt. Und du fragst, wie viel Sünde geht denn in meinem Leben?

36:13

Leute, das ist die falsche Frage.

36:15

Die Frage oder den Punkt, den du eigentlich hören darfst und willst,

36:18

sag heute, wenn du seine Stimme hörst, verhärte dein Herz nicht und kehr um.

36:25

Ja, die Sünde und so weiter, ich will das auch so gerne. Willst du es wirklich?

36:31

Glaubst du wirklich, dass er stark genug ist? Ja, aber Finn,

36:33

also wenn du wüsstest, wie ich mich fühle, du, ich weiß nicht,

36:36

wie du fühlst, aber du kannst eins wissen, Gott weiß, wie du dich fühlst.

36:39

Und er ist darin aber sowas von klar, sowas von deutlich. Und er sagt hier...

36:47

Dass wir nicht in die Ruhe eingehen. Und Leute, Ruhe ist hier ein Bild für Ewigkeit.

36:52

Er sagt, da gibt es Christen. Und ich weiß, es ist sehr unangenehm.

36:56

Aber dass du nicht in die Ruhe eingehst, wenn du nicht anfängst,

37:01

diesen Weg zu gehen und diese Prozesse aus Gnade folgen zu lassen.

37:05

Wenn du dich passiv zurücklehnst und sagst, nee, so ist das in meinem Leben.

37:10

Ich habe halt Probleme mit Pornografie.

37:13

Und dann gibt es, so verkappt es, Ja, keiner sagt ja, oh ja,

37:16

stimmt, ich bin so gierig und egoistisch, das will ich. Die meisten Christen

37:24

sagen ja, oh, das ist ja auch doof, das will ich ja auch gar nicht.

37:27

Die Frage ist nicht, was du sagst, sondern was wirklich in deinem Herzen ist.

37:33

Und ich glaube, wir leben in einer absolut humanistischen Zeit,

37:37

wo eigentlich alles okay und ist auch hart, ich verstehe das auch.

37:40

Ich verstehe das auch, ja, ich glaube Leute vor, ja, selbst die ältere Generation

37:44

manchmal gucken die uns an und manchmal lachen sie uns aus und denken, das findet ihr hart,

37:50

das findet ihr hart und sie versuchen ein reines Herz gegenüber unserer Generation

37:54

zu sagen, das was meine Eltern mir erzählt haben, das war hart das was ihr habt,

37:58

ich habe so viele Optionen,

38:01

ich weiß gar nicht wofür ich mich entscheiden soll und ich sage auch nicht,

38:03

dass das egal ist, das ist auch schwierig, ja, ihr könnt alles studieren,

38:06

ich wusste, ich habe jetzt rausgefunden, man kann Game of Thrones studieren,

38:12

Okay, ja, alles klar. Und ich sage nicht, dass das total einfach ist.

38:16

Ich sage nicht, dass das total einfach ist, heute zu leben.

38:18

Aber ich glaube, manchmal trauen wir unserem Gott zu wenig zu.

38:24

Und wir sind verhaftet in unserer eigenen Ohnmächtigkeit und erkennen nicht,

38:28

dass wir eigentlich unser Herz verhärten.

38:33

Sven, du kannst schon kommen und Kunal.

38:38

Was will ich dir sagen? Ich will dir das sagen, was der Bibeltext dir sagt und

38:41

dich einfach mal so warnen.

38:44

Sei gewarnt. Ich weiß es, willst du nicht hören? Übrigens, ganz viele Bibeltexte

38:48

sind so. Ich weiß, das predigt man heutzutage nicht, weil die Leute das nicht

38:51

hören wollen. Und dann ist ja auch okay.

38:53

Ich glaube, hier sitzen viele, die das doch hören wollen.

38:56

Und ich glaube, wir alle wissen, dass hinter diesen Warnungen und dieser Ernsthaftigkeit

39:02

steht ein liebender Gott, der das Beste für uns will.

39:05

Der an deinem echten Herz interessiert ist. der möchte, dass du Veränderungen

39:09

in deinem Herzen erlebst.

39:11

Und Leute, vielleicht reden wir ein bisschen noch kurz über diese Standards.

39:16

Wie sieht das aus, das Herz zu verhärten? Es sieht zum Beispiel aus,

39:20

zu sagen, boah, Gott hat mich damals aus Drogen befreit, aber aus dem und dem

39:24

kann er mich nicht befreien.

39:26

Boah, damals war mein Leben so und eigentlich finde ich das auch ganz gut. Leute, nein.

39:32

Ach, nein, falsch. Sagst du, ach, ich bin sicher, weil ich bin mit Jesus und ich bin mit der Gnade.

39:38

Bist du wirklich sicher? Siehst du, wie der Heilige Geist zu dir spricht,

39:42

Tag für Tag und dich verändert, mehr Jesus-Ähnlichkeit in dein Leben zu bringen?

39:48

Sagst du, ja, Tag für Tag. Sagen wir vermehrt regelmäßig als Teil deiner gewohnheitlichen

39:55

Routine. Das muss ja nicht jeden Tag eine Veränderung sein in dem Sinne.

39:58

Ich weiß noch, als ich zu Jesus gekommen bin, wenn du mal in einem Lebenshaus

40:01

denkst, mein Haus sah echt nicht nur renovierungs-, sondern sanierungsbedürftig aus.

40:05

Das war einfach ganz schlimm, mit ganz vielen Leichen im Keller.

40:07

Und in der ersten Zeit, Junge, da war jeden Tag was anderes,

40:12

gefühlt im Fünf-Minuten-Takt bist du die Prozesse durchgegangen.

40:15

War ganz schön unangenehm. Und irgendwann sind die Abstände ein bisschen geringer

40:18

geworden, weil, weißt du was, du kannst wirklich an einen Ort kommen,

40:21

wo du in Freiheit lebst. Das geht in echt.

40:24

Das geht in echt in Wirklichkeit, ja. Da musst du dich nicht immer noch fragen,

40:28

wie wird das mit dem Geld sein, sondern du kannst wirklich ein Leben voller

40:31

Vertrauen und biblischem Glauben,

40:35

leben, wo du weißt, Gott wird mich versorgen. Aber er baut das mit dir.

40:39

Und ich weiß nicht, wo du da gerade bist, ob du dich zurücklehnst,

40:43

nimmst du sexuelle Reinhard oder was auch immer es ist, aber die Frage ist,

40:46

wo ist dein Herz in diesem Punkt?

40:50

Oder wie sieht es aus mit Vergebung, Freunde? Weißt du, dass Vergebung nicht

40:55

optional ist? Ist nicht optional.

40:59

Und wie oft, wenn ich dann mit Menschen bin, auch die länger im Glauben sind,

41:02

dann berührst du mal so zwei, drei Sachen als Pastor, ja?

41:06

Da kommen Dinge raus, Leichen im Keller über Jahre und ich bin so.

41:11

Wie lange hast du dein Herz schon so hart gemacht?

41:16

Wie lange hast du dein Herz schon so hart gemacht? Wie lange hast du schon dem

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Reden Gottes in deinem Leben widerstanden?

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Wie lange?

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Wie lange? Wie oft hattest du den Moment, dass Gott zu dir gesagt hat, heute?

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Und du hast gesagt, nee, heute nicht. Heute springe ich nicht.

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Aber das ist ja auch ängstlich. Und wieder heute und wieder heute.

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Und du hast immer gesagt, nee, nee, nee.

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Leute, das ist ein gefährlicher Weg. Und bitte verstehe mich nicht falsch.

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Ich erinnere mich an mein Leben und immer noch.

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Es gibt Momente, wo Gott sagt heute und ich sage morgen.

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Und es geht nicht darum, dass das alles immer sofort ist, aber wisst ihr,

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wenn da eine krasse Sünde ist und Gott bringt die hoch oder eine nicht so krasse

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Sünde ist und Gott bringt sie hoch und du widerstehst dem,

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sagst du Nein zu Gottes Kraft,

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sagst du Ja zur Sünde und begibst du dich auf einen gefährlichen Weg.

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Das verliere ich dann sofort, mein Heil? Du, das kann ich dir nicht sagen,

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nein, weiß ich nicht. Nur du weißt, wo dein Herz ist.

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Aber eins darfst du wissen, Gott ist barmherzig und Gott hat Erbarmen mit dir, auf jeden Fall.

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Und wenn du sagst, Herr, ich will Vergebung, er wird dir vergeben.

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Daran wollen wir jetzt gleich gehen.

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Aber wir alle wissen nicht, wie lange es noch heute heißt in unserem eigenen Leben.

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Und sagst, ja, Jesus kommt ja wieder, vielleicht dann, oder wann ich sterbe,

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vielleicht lebe ich ja noch länger. Weißt du was, dieses Heute,

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diese Form von Gericht war für das Volk Israel unmittelbar in der Wüste.

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Das war nicht erst irgendwie später an ihrem Lebensende, sondern Gott hat gesagt, jetzt.

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Nee, das reicht mir, hier ist ein Schlussstrich.

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Und ich will dich einladen, Buße zu tun.

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Wisst ihr, ich glaube, dass der Heilige Geist spricht heute.

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Leute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.

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Werde nicht bitter, lehne dich nicht gegen Gott auf. Tu Buße.

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Ich glaube, der Heilige Geist klopft hier an viele Herzen. Leute,

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er klopft immer wieder an mein Herz.

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Und Gott kommt nicht und sagt, übrigens, du hast 500 Sachen falsch gemacht,

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du bist so ein schlechter Mensch.

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Nicht sein Punkt, aber da gibt es immer wieder eine Sache. Immer wieder eine Sache.

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Wie sieht es aus mit sexueller Reinheit? Wie sieht es aus?

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Ja, ich kämpfe ja schon so lange mit. Echt? Eigentlich liebst du das doch, oder?

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Willst du wirklich abspringen und Gott vertrauen? Eine Entscheidung treffen?

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Wie sieht es aus mit Großzügigkeit? Wie sieht es aus mit Hingabe an Gott?

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In den Dienst zu gehen für ihn, etwas für ihn zu machen. Ja,

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ich bin so Christ, aber ich gebe auch meinen Zehnten, war immer treu.

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Wow, brauchst du jetzt Applaus dafür oder was?

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Ja, also, auch mit meinen Beziehungen, ich hasse meine Schwester auch nur so

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ein bisschen. Nur so ein bisschen. Ich meine, so ein bisschen hassen ist ja auch gesund, oder?

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Wo ist da diese tiefe Überführung des Geistes, der sagt, Wo ist dein weiches Herz, das von mir hört?

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Ich will dich gerade einladen, wenn du merkst, du musst auf irgendeine Art auf

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diese Botschaft reagieren. Vielleicht stehst du gerade auf und ich will ein

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Gebet über uns sprechen und dann werden wir in den Lobpreis gehen.

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Heute, und Herr, wir sagen, heute wollen wir unser Herz weich machen von dir.

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Und Herr, wir bitten dich, dass du Verhärtung, die da ist, löst.

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Herr, wir bitten dich heute, dass du uns hilfst, aus Betrug von Sünde rauszutreten,

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in echte Freiheit reinzugehen.

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Herr, wir sagen heute, wir wollen dich nicht länger auf die Probe stellen,

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dich nicht länger versuchen, sondern wir wollen dir glauben.

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Wir wollen einfach.